Können wir es uns leisten, kein Screening anzubieten? 

Entdecken Sie, wie Früherkennung und intelligente Lösungen die Behandlung von Lungenkrebs grundlegend verbessern können.

Früherkennung

Lungenkrebs hat die höchste Sterblichkeitsrate aller Krebsarten und mit 17% bei Männern und 22% bei Frauen eine der ungünstigsten 5-Jahres-Überlebensraten aller Krebsarten.[1] Was Lungenkrebs so tödlich macht, ist die Tatsache, dass die Symptome unspezifisch sind und Patient*innen oft erst in die Klinik kommen, wenn Tumore eine kritische Größe überschritten haben oder wenn die Krebszellen die Lymphknoten befallen oder Metastasen gebildet haben. Die einzige Chance auf Heilung besteht darin, Lungenkrebs so früh wie möglich zu diagnostizieren. Früherkennung und die Einführung von Screening-Programmen haben das Potenzial, die Behandlung von Lungenkrebs grundlegend zu verbessern. Eine Behandlung fortgeschrittener Tumorstadien, z.B. mittels Immuntherapie, funktioniert zwar gut, ist aber auch sehr teuer und stellt eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem dar. Die Kosten pro gerettetem Leben durch ein Screening-Programm sind daher viel geringer.

Begleiten Sie eine junge Lungenkrebspatientin in Taiwan auf ihrem Weg nach der Diagnose. Sehen Sie, wie Früherkennung und minimalinvasive Chirurgie Hoffnung geben können. 
(Video in Englisch)

Lungenkrebsscreening könnte dazu beitragen, die Überlebensrate zu verbessern.

Sebastian Schmidt


Marie-Pierre Revel

Das lebensrettende Potenzial der Lungenkrebsfrüherkennung wird zunehmend erkannt, und einzelne Länder haben bereits mit der Einführung von Screening-Programmen begonnen. Was können wir von diesen Ländern lernen?
(Video in Englisch)


Prof. Herth

Barbara Baysal vom Bundesverband Selbsthilfe Lungenkrebs e.V. spricht über ihre Erwartungen an ein Screeningprogramm für Lungenkrebs, wie es aus Sicht der Patient*innen gestaltet sein sollte und was wir von anderen Screeningprogrammen lernen können.


Barbara Baysal

Warum brauchen wir ein Lungenkrebs-Screening und welche Patient*innen kommen dafür in Frage? Prof. Dr. Jens Vogel-Claussen teilt seine Ansicht und gibt als Leiter der HANSE-Studie Einblicke in seine bisherigen Erkenntnisse.

Portrait Prof-Dr-Jens-Vogel-Claussen

Therapie

Behandlung von Lungenkrebs

Je nach Stadium und Krebsart kann mithilfe einer Operation, Chemotherapie, Bestrahlung oder Immuntherapie behandelt werden. Mit Einführung der Lungenkrebs-Früherkennung wird erwartet, dass mehr Fälle in einem früheren Stadium entdeckt werden. Daher wird sich der derzeitige Therapiemix aus Operation, Strahlen- und Chemotherapie wahrscheinlich auf weniger invasive Methoden verlagern, bei denen auch die Bildgebung eine größere Rolle spielen könnte. Minimalinvasive Chirurgie, stereotaktische Strahlentherapie und lokale Ablationstechniken sowie Kombinationen daraus könnten an Bedeutung gewinnen.

elderly woman with jacket
Lungenkrebs Produktportfolio

Noona® ist eine Lösung für das Management von Patientenergebnissen, die darauf ausgelegt ist, Patient*innen durch Symptomberichte und Überwachung in Echtzeit in ihre Versorgung mit einzubeziehen. Optimierte klinische Arbeitsabläufe zur Förderung einer evidenzbasierten Behandlung, umfangreiche Dateneinblicke sowie eine fortlaufende Bewertung sollen die Behandlung im Verlauf verbessern.

Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache in Taiwan. Das Chi Mei Medical Center in der Stadt Tainan ist dank eines mit ARTIS pheno ausgestatteten Hybrid-OPs in der Lage, modernste minimalinvasive Verfahren anzubieten. Yao Fong, Leiter der Thoraxchirurgie, sagt, dass das High-End-Robotiksystem ihm und seinem Team ermöglicht hat, die Lungenkrebstherapien zu verbessern und neue Behandlungsansätze zu entwickeln.
Photon-counting CT
Mit der Computertomografie können Gewebeveränderungen in der Lunge erkannt werden. Die photonenzählende CT liefert wertvolle Zusatzinformationen: kinematisches Rendering auf der Grundlage monoenergetischer Bilder (links), Fusion von Perfusionsinformationen und gleichzeitig erfasster Anatomie (Mitte) und kinematisches Volumen-Rendering auf der Grundlage der aus den Spektralinformationen extrahierten Kontrastmittelperfusion (rechts).

Professor Dr. med. Heinz-Peter Schlemmer DKFZ

Ausblick

Wie sieht die Zukunft der Krebsbehandlung aus?

Erfahren Sie, wie ein digitaler Zwilling von Patient*innen in Zukunft mithilfe von KI-Technologie und medizinischem Fachwissen zur Krebsfrüherkennung führen könnte. Die Integration von Gesundheitsdaten könnte eine personalisierte Versorgung noch vor dem Krankenhausaufenthalt ermöglichen, um für die Patient*innen optimale Ergebnisse zu erzielen.

In diesem Video wird eine mögliche Zukunft der intelligenten Krebsbehandlung gezeigt - jenseits der Grenzen der Onkologie.
(Video in Englisch)