Bildgebung

Dosis reduzieren ohne Kompromisse bei Diagnose und Therapie – geht das?

5 min
Hildegard Kaulen
Veröffentlicht am 2. Juli 2020
Um das Krebsrisiko zu verringern, muss der Radiologe die Strahlendosis reduzieren.
Bei der Röntgen-Bildgebung geht es immer um einen Kompromiss zwischen Dosis und diagnostischer Sicherheit: So viel Dosis wie für eine optimale Bildgebung nötig und so wenig wie möglich.


Technologische Innovationen haben dazu beigetragen, die Strahlendosis reduzieren zu können und trotzdem eine hohe Bildqualität zu erhalten.

Die konstante technische Weiterentwicklung optimiert fortlaufend das Verhältnis zwischen der Größe des Brennflecks, der Belichtungszeit und der Dosis.

Intelligente Software nimmt nicht nur automatische Anpassungen vor dem Scannen vor, sondern ermöglicht es dem Radiologen auch, individuelle Strahlendosen zu verwenden, was zu einer reduzierten Dosis führt.

Die automatische Anpassung an klinische Fragestellung und Anatomie des Patienten durch die Software ermöglicht die Verwendung einer individuellen Dosis.


Von Hildegard Kaulen

Hildegard Kaulen, PhD, ist Molekularbiologin. Nach Tätigkeiten an der Rockefeller University in New York und am Massachusetts General Hospital in Boston arbeitet sie heute als freie Wissenschaftsjournalistin für Zeitungen und Wissenschaftsmagazine.