- Projekt in Rockford, Tennessee, umfasst 3.700 Quadratmeter Neubaufläche
- Unterstützung der steigenden Nachfrage nach PET/CT-Systemen
- Mehr als 90 neue Arbeitsplätze entstehen innerhalb von fünf Jahren
Siemens Healthineers hat ein Bau- und Modernisierungsprojekt mit einer Investitionssumme von 43,6 Millionen US-Dollar (37,4 Millionen Euro) am PET (Positronen-Emissions-Tomographie) Detektorzentrum in Rockford, Tennessee (USA), abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts wurde der etwa 9.000 Quadratmeter große Campus um rund 3.700 Quadratmeter erweitert sowie bestehende Flächen von etwa 700 Quadratmetern modernisiert. In Rockford befindet sich die weltweit einzige Produktionsstätte für PET-Detektoren, die das Herzstück der PET/CT-Systeme von Siemens Healthineers bilden.
Mit dem Bauprojekt erweitert Siemens Healthineers seine Produktionskapazitäten für PET-Detektoren, um der steigenden Kundennachfrage gerecht zu werden. Diese Entwicklung wird insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von Radiopharmaka für theranostische Krebsbehandlungen, neurologische Anwendungen wie der Alzheimer-Diagnostik sowie in der kardiologischen Bildgebung vorangetrieben. Die erhöhte Produktionskapazität unterstützt zudem die Einführung neuer PET/CT-Produktlinien. PET-Detektoren erfassen die Vernichtungsstrahlung, die nach der Verabreichung eines Radiopharmakons an Patientinnen und Patienten entsteht. PET/CT-Systeme wandeln diese Signale in Bilder um, die Ärztinnen und Ärzten helfen, Stoffwechselaktivitäten zu beurteilen und beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Alzheimer-Erkrankung oder verschiedene Krebsarten sichtbar zu machen.
Das PET-Detektorzentrum in Rockford besteht aus zwei Gebäuden am Dunavant Drive sowie einer weiteren Anlage am Stock Creek Boulevard. Das Bau- und Modernisierungsprojekt konzentrierte sich auf den Campusbereich am Dunavant Drive. Es umfasste die Erweiterung der Fertigungsflächen um rund 3.300 Quadratmeter, die Modernisierung eines etwa 700 Quadratmeter großen Bereichs innerhalb der rund 2.400 Quadratmeter fassenden Einrichtung zur Fertigung und Entwicklung von PET-Detektoren mit dem Ziel, die Produktionskapazität zu erhöhen, sowie den Ausbau des 2.000 Quadratmeter großen Forschungs- und Entwicklungsgebäudes um rund 370 Quadratmeter. Die etwa 4.700 Quadratmeter umfassende Kristallfertigungsanlage am Stock Creek Boulevard war nicht Teil des Projekts.
Durch die neuen Kapazitäten sollen innerhalb von fünf Jahren mehr als 90 zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Management in der Region Rockford entstehen. Am Campus sind derzeit mehr als 200 Mitarbeitende beschäftigt.
Für das Projekt erhielt Siemens Healthineers einen FastTrack Economic Development Grant in Höhe von 930.000 US-Dollar (798.000 Euro) vom Tennessee Department of Economic and Community Development. Die Förderung kann zur Deckung von Ausgaben für Grundstückserwerb, Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen eingesetzt werden.
„Mit der umfassenden Erweiterung und Modernisierung unseres PET-Detektorzentrums in Rockford unterstreichen wir unser langfristiges Engagement als weltweit führender Anbieter von PET/CT-Technologie“, sagte James Williams, Leiter Molecular Imaging bei Siemens Healthineers. „Das Projekt erhöht unsere Produktionskapazitäten erheblich und verbessert den Zugang unserer Kundinnen und Kunden zu PET/CT-Systemen, um der weltweit stark wachsenden klinischen Nachfrage nach PET/CT-Bildgebung gerecht zu werden. Wir danken dem Bundesstaat Tennessee für die Unterstützung durch den FastTrack Economic Development Grant, wodurch auch neue Arbeitsplätze für die Region Rockford entstehen.“
Nachhaltigkeit spielte bei dem Projekt eine wesentliche Rolle. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen der Einsatz elektrisch betriebener, CO₂-neutraler Anlagen, LED-Innenbeleuchtung sowie zwölf Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Siemens Healthineers arbeitete dabei eng mit der Tennessee Valley Authority zusammen, dem größten öffentlichen Energieversorger der USA, um die Energieeffizienz des Standorts sicherzustellen.
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