- Bau einer neuen Fertigungshalle für Medizintechnik-Komponenten
- Feierliche Grundsteinlegung mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach
Siemens Healthineers erweitert seinen Standort im oberpfälzischem Kemnath und baut eine neue Montage- und Fertigungshalle für moderne Medizintechnik. Das Unternehmen investiert hierfür rund 70 Millionen Euro. Die 4.500 Quadratmeter große Halle soll bis Mitte 2027 in Betrieb gehen. Die feierliche Grundsteinlegung fand am 15. Juli statt. Gäste der Veranstaltung waren Judith Gerlach, bayerische Gesundheitsministerin, Hubert Schicker, Landrat des Landkreises Tirschenreuth, Roman Schäffler, erster Bürgermeister der Stadt Kemnath sowie Elisabeth Staudinger, Mitglied des Vorstandes Siemens Healthineers AG.
Mit der Grundsteinlegung für das neue Gebäude startet der Standort Kemnath in die nächste Entwicklungsphase. Die Erweiterung dient insbesondere dem weiteren Wachstum des Standorts sowie der gezielten Automatisierung in der Großzerspanung. „Siemens Healthineers bekennt sich klar zum Standort Deutschland und zum Standort Kemnath“, sagt Johannes Waldhör, bei Siemens Healthineers Leiter des Standorts und kaufmännischer Leiter TEC Center Mechatronic Products. „Wir bauen den Standort Kemnath weiter aus, erhöhen die Produktivität und sichern damit viele Arbeitsplätze in der Region.“
Herzstück des Vorhabens ist die neue Produktionshalle mit rund 4.500 Quadratmetern Bruttogrundfläche, davon etwa 3.400 Quadratmeter Produktionsfläche für den Bereich Strahlentherapie und rund 300 Quadratmeter für einen Logistikbereich. Ergänzend werden rund 700 Quadratmeter im bestehenden Gebäude modernisiert. Beide Gebäude liegen künftig direkt nebeneinander und ermöglichen kurze logistische Wege sowie eine enge bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Im Zentrum steht das smart Mechanic Center, eine hochautomatisierte Fertigung für große mechanische Komponenten.
Bei der Umsetzung des Projekts berücksichtigt Siemens Healthineers konsequent Nachhaltigkeitsziele. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, eine ressourcenschonende Bauweise sowie die Berücksichtigung moderner Umweltstandards. Das Gebäude ist für einen CO₂-neutralen Betrieb konzipiert – unter anderem mit vollelektrischer Energieversorgung, LED-Beleuchtung, Anbindung an die bestehende Wärmeversorgung sowie geplanten Photovoltaik-Flächen und einem Retentionsdach zur Speicherung von Regenwasser.