Siemens Healthineers introduces industry-first seamlessly integrated end-to-end solution for CT-guided percutaneous coronary interventions
Presseinformation

Siemens Healthineers stellt branchenweit erste nahtlos integrierte End-to-End-Lösung für CT-guided PCI (CT-gestützte perkutane Koronarinterventionen) vor

European Course on Percutaneous Cardiovascular Interventions (EuroPCR) 2026
Veröffentlicht am 19. Mai 2026

Nicht zur Veröffentlichung in den USA 

  • Workflow-Lösung ermöglicht die Übertragung vorverarbeiteter CT-Daten direkt in das Katheterlabor 
  • Liefert interventionellen Kardiolog*innen wichtige Informationen zur Beurteilung von Morphologie, Plaque und Läsionen 
  • Für eine präzise Planung und Durchführung bei der Wiederherstellung des Blutflusses zum Herzen

Siemens Healthineers stellt auf dem diesjährigen EuroPCR die branchenweit erste Gesamtlösung für CT-guided PCI vor, einem minimalinvasiven Verfahren zur Wiederherstellung des Blutflusses im Herzmuskel. Die Kombination aus Syngo.CT Coronary Cockpit und Syngo PCI Connect deckt den gesamten Arbeitsablauf von Diagnose, Plaque-Analyse, Planung und Verfahrensanleitung ab und ermöglicht die reibungslose Übertragung der präoperativen koronaren Computertomographie (CT) in das Katheterlabor. Damit können interventionellen Kardiologen auf wertvolle Informationen zu Morphologie, Plaque und Läsionen zurückgreifen und den Eingriff strategisch planen, von der Verfügbarkeit des Katheterlabors bis hin zu benötigten Ressourcen und Personal – Komplexität wird somit reduziert. 

Traditionelle PCI-Verfahren basieren auf zweidimensionaler (2D), invasiver Angiographie, um die Koronararterien sichtbar zu machen. Das kann eine Unterschätzung der Morphologie der Plaque und der Gefäßkomplexität zur Folge haben und dazu führen, dass die Größe der Stents und die Auswahl der Landezone weniger präzise werden. Längere Eingriffe, eine höhere Strahlenbelastung für Personal und Patientinnen und Patienten sowie vereinzelte Unklarheiten bei der Bewertung von Läsionen können die Folge sein. Deshalb gewinnt CT-guided PCI an Bedeutung. Die präoperative koronare CT-Angiographie (CCTA) ermöglicht viele Entscheidungen, noch bevor der Patient oder die Patientin ins Katheterlabor kommt. Statt während des Eingriffs auf Überraschungen zu stoßen, kennt das behandelnde Personal die Anatomie bereits im Detail. CT-Bilder, wie beispielsweise von einem photonenzählenden CT, bieten die Basis für eine detaillierte dreidimensionale Übersicht über Gefäßanatomie, Plaque-Eigenschaften und Stentplanungsmetriken, sodass Ärztinnen und Ärzte mit deutlich mehr Klarheit ins Katheterlabor kommen. 

Die Lösung von Siemens Healthineers deckt durch die Integration von Syngo.CT Coronary Cockpit auf der Syngo.via-Plattform und Syngo PCI Connect auf den neuen Artis-Angiographiesystemen den vollständigen CT-gestützten Arbeitsablauf für PCI-Eingriffe ab. Basierend auf den Daten aus dem Computertomographen können im Katheterlabor anatomische Übersicht, Plaque-Informationen und Lumenmaß angezeigt werden, ebenso wie nebeneinanderliegende Ansichten und Marker für geplante Stents. Während der Interventionen gibt die intuitive Visualisierung auf der großen Anzeige des Artis-Systems Orientierung und enthält alle relevanten Informationen. Die Bewegung des C-Bogens und der CT-Bilder sind automatisch synchronisiert. Einzigartig für Siemens Healthineers ist, dass diese Synchronisation in beide Richtungen funktioniert. Wenn die Nutzer*innen das CT-Bild also so anpassen, dass sie die bestmögliche Sicht auf das Gefäß haben, wird diese präzise Angulation an den C-Bogen weitergeleitet, der sich mit einer Bewegung des Joysticks passend ausrichtet. 

„Dank CT-guided PCI können wir wertvolle Informationen aus der CT in unser Angiographie-System im Katheterlabor integrieren“, sagte Professor Samuel Tobias Sossalla, MD, Direktor der Kardiologie an der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim und der Universitätsklinik Gießen. „So können wir unsere Strategie für den Eingriff von Anfang an festlegen und unsere Ressourcen viel besser planen. Während des Eingriffs sehen wir, dass diese Informationen mit den entsprechenden Angulationen synchronisiert sind, was uns hilft, mit größerer Präzision zu behandeln.“ 

Doris Pommi, Leiterin Cardiovascular Care bei Siemens Healthineers, fügte hinzu: „Wir sind sehr stolz, die ersten in der Branche zu sein, die einen nahtlos integrierten Arbeitsablauf für CT-guided PCI anbieten können. Die durch die Computertomographie gewonnenen relevanten Informationen in den Eingriff einzubringen, ist, als würde man das Licht im Katheterlabor einschalten – wovon Ärzte und Patienten gleichermaßen profitieren. Mit unseren neuen Anwendungen verbessern wir die Versorgung der koronaren Herzkrankheit erheblich.“ 

Weitere Informationen zu CT-guided PCI finden Sie hier www.siemens-healthineers.com/ct-guidedpci.

 

Siemens Healthineers 2026

Siemens Healthineers leistet Pionierarbeit im Gesundheitswesen. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Das Unternehmen ist ein weltweiter Anbieter von Geräten, Lösungen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Siemens Healthineers ist in mehr als 180 Ländern aktiv und in mehr als 70 Ländern direkt vertreten. Der Konzern besteht aus der Siemens Healthineers AG, gelistet in Frankfurt am Main unter SHL, und ihren Tochtergesellschaften. Als ein führendes Medizintechnikunternehmen setzt sich Siemens Healthineers dafür ein, den Zugang zu medizinischer Versorgung für unterversorgte Bevölkerungsgruppen weltweit zu verbessern und die schwerwiegendsten Krankheiten zu überwinden. Das Unternehmen ist vor allem in den Bereichen der Bildgebung, Diagnostik, Krebsbehandlung und minimalinvasiven Therapien tätig, ergänzt durch digitale Technologie und künstliche Intelligenz. Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, hatte Siemens Healthineers rund 74.000 Beschäftigte weltweit und erzielte einen Umsatz von rund 23,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter siemens-healthineers.com.