„Die Interventionelle Radiologie sichtbarer machen“
Ohne stationären Aufenthalt
Von Bildgebung bis Therapie: Medizintechnik aus einer Hand
Assistenzsystem für die präzise Nadelnavigation
Der Facharzt formuliert ambitionierte Ansprüche an die Präzision der Interventionsradiologie: „So wie man bei einem chirurgischen Eingriff eine R0-Resektion erwartet, darf man von uns verlangen, dass wir A0 abladieren.“ Für die präzise Workflow-Steuerung steht myAblation Guide bereit. Die Softwarelösung visualisiert Zugangswege, simuliert verschiedene Ablationsareale und hilft dabei, die am besten geeignete Nadelposition zu bestimmen.
Ergänzend setzen Paprottka und sein Team myNeedle Guide ein. Das Assistenzsystem für die präzise Nadelnavigation unterstützt insbesondere die komplexen Interventionen. Etwa bei Eingriffen mit dreifach anguliertem Zugang oder multiplen Nadelpositionen mit verschiedenen Winkeln. Bei der Intervention zeigen Laserkreuze auf dem Körper der Patient*innen, wo es gemäß der Planung langgeht.
Mikrowelle als bevorzugte Ablationstechnik
„Mehr softwaregesteuerte Interventionen und Remote-Robotik“
„Ich hätte während meines Medizinstudiums nicht zu träumen gewagt, wozu die Medizintechnik heute in der Lage ist“, schwärmt der 45-Jährige. Auf die Frage, wohin sich die Interventionelle Radiologie entwickeln wird, antwortet er: „Mehr softwaregesteuerte Interventionen und langfristig mehr Remote-Robotik.“ Das würde dem medizinischen Fortschritt neue geografische Perspektiven eröffnen: „Ich wünsche mir, dass die Expertise von Interventionsradiolog*innen auch in der Fläche und abseits der klinischen Fachzentren immer mehr Patientinnen und Patienten erreicht.“
