Die KI durchläuft in der Angiographie erst den Vorspann ihrer Erfolgsgeschichte. Viele Innovationen stehen noch ganz am Anfang der Entwicklung, weitere und bislang ungeahnte dürfen wir erwarten. Doch schon heute stiftet die KI konkreten Nutzen. Erste klinische Erfahrungsberichte bestätigen das – zum Beispiel in Dortmund, Gießen und Bad Nauheim.
Interventionen besser planen
Genaue Risikostratifizierung
Vorhandene CT-Daten nutzen
In Anbetracht steigender Zahlen an Koronar-CTs plädiert Sossalla dafür, die vorhandenen Informationen in den klinischen Alltag zu integrieren und für die patientenindividuelle Eingriffsplanung zu nutzen.
Zusätzlich bietet die CT-FFR, insbesondere in Kombination mit Dual-Source Photon-Counting CT, eine patientenschonende Möglichkeit, den Interventionsbedarf im Vorfeld klarer zu definieren.
Bessere Orientierung bei strukturellen Interventionen

Katheter besser steuern
Gute Erfahrungen gemacht hat Prof. Dr. Helge Möllmann, Chefarzt und Direktor der Klinik für Innere Medizin I im St. Johannes-Hospital Dortmund. Er setzt die CT-Angiofusion bevorzugt bei strukturellen Herzerkrankungen ein. Sie gibt ihm mehr Sicherheit bei der präzisen Steuerung und Positionierung der Katheter und Devices, was die Intervention spürbar beschleunigt.

