Schonender Umgang mit Ressourcen: Die Sana Kliniken AG setzt auf nachhaltige Technologien von Siemens Healthineers – von Refurbishment bis zu innovativen Neusystemen.
Die Sana Kliniken AG betreibt rund 50 Kliniken in Deutschland. Für den führenden integrierten Gesundheitsdienstleister stellt sich zunehmend die Frage, wie sich moderne Medizintechnik wirtschaftlich betreiben lässt, ohne den Ressourcenverbrauch weiter zu erhöhen. Seit mehreren Jahren arbeitet die Sana Kliniken AG dabei eng mit Siemens Healthineers zusammen – sowohl bei Neusystemen als auch bei aufgearbeiteten Anlagen.
Gemeinsames Ziel: eine nachhaltige Spitzenmedizin
Die Zusammenarbeit zwischen Sana und Siemens Healthineers ist langfristig angelegt und umfasst unterschiedliche Standorte und Fachbereiche. Neben klassischen Neuinvestitionen setzt die Klinikgruppe gezielt auf aufgearbeitete Systeme aus dem ecoline-Portfolio des Technologiepartners.
„Für uns ist entscheidend, dass Qualität und Sicherheit nicht verhandelbar sind. Wenn aufgearbeitete Systeme denselben technischen Standard wie Neugeräte erfüllen, eröffnen sie Leistungserbringern Spielräume bei Investitionsplanung und Erneuerungszyklen.“
Zwischen Neuanschaffung und Ressourcenschonung
Für die Sana Kliniken AG ist der Ressourceneinsatz eng mit Versorgungssicherheit und Qualitätsanspruch verbunden. Dr. Clemens Jüttner, Chief Sustainability Officer (CSO) des Verbundes, betont die Prioritäten im Klinikbetrieb: „Unsere Hauptaufgabe ist es, die hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sicherzustellen“, so Jüttner. „Der Einsatz von ressourcensparenden ecoline-Systemen empfiehlt sich, da die Technik ,State of the Art‘ ist. Dabei ist für uns der garantierte Neugeräte-Standard entscheidend.“
Neben dem Einsatz aufgearbeiteter Systeme investiert Sana aber auch gezielt in neue Technologien, wenn sie zusätzliche klinische oder betriebliche Vorteile bieten. Ein Beispiel ist die Installation eines MAGNETOM Free.Max am Standort Sommerfeld, einem MRT-System der neuen Generation mit reduziertem Energiebedarf im Betrieb und einer besonders großen Tunnelöffnung. Für die Klinik war dabei ausschlaggebend, dass sich technische Innovation, Energieeffizienz und Versorgungsqualität miteinander verbinden lassen. Die Entwicklung des Systems wurde mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
„Nachhaltigkeit ist für uns ein wesentlicher Beitrag zur Wirtschaftlichkeit, ein integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Medizinische Qualität, Ressourceneffizienz und Kostenbewusstsein können Hand in Hand gehen.“
Nachhaltige Technologie im klinischen Betrieb
Besonders deutlich wird der Nutzen im klinischen Alltag. Im Herzkatheterlabor am Standort Lichtenberg wurde ein aufgearbeitetes Biplane-Angiographiesystem installiert. „Mit der installierten Anlage sind wir wieder auf dem neuesten Stand der Technik – bei deutlich optimierter Bildqualität und reduzierter Strahlendosis für unsere Patientinnen und Patienten“, erläutert Prof. Dr. med. Fabian Knebel, Chefarzt der Kardiologie. Neben diesen Faktoren spielt für Knebel und sein Team vor allem die funktionale Integration eine zentrale Rolle. Denn im klinischen Alltag kommen in einem Herzkatheterlabor heute unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, darunter IVUS- und OCT-Messungen sowie druckdrahtbasierte Methoden wie FFR, iFR und RFR, die inzwischen zur Standarddiagnostik bei Koronarstenosen gehören.
Für das Team in Lichtenberg bedeutet die Arbeit mit dem Angiographiesystem aus dem ecoline-Portfolio mehr diagnostische Sicherheit für die Patient*innen bei einer gleichzeitig spürbaren Entlastung im Arbeitsalltag. „Für viele war es ein Moment, in dem die Arbeit mit der neuen Anlage wieder richtig Freude gemacht hat“, stellt Knebel fest.
„Dass es sich um kein Neusystem handelt, spielt für uns keine Rolle. Wenn ein System ressourcenschonend aufgearbeitet ist, sich nahtlos in die bestehenden Abläufe einfügt und technisch überzeugt, dann ist es ein Gewinn für alle – für Patientinnen und Patienten, Personal und Umwelt.“

Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit im Einklang
Neben dem klinischen Nutzen sind natürlich auch wirtschaftliche Aspekte entscheidend. Melanie John, Cluster-Geschäftsführerin für Sana Oberfranken, verantwortet mehrere Kliniken und MVZ-Praxen. „Wir betrachten Investitionen immer über den gesamten Lebenszyklus“, sagt sie. Was bedeutet das konkret? John erläutert exemplarisch, dass am Standort Coburg ein Angiographiesystem und im Sana Klinikum Hof ein MRT sowie ein CT aus dem ecoline-Portfolio installiert wurden. Die Investitionskosten lagen dabei rund 15 bis 20 Prozent unter vergleichbaren Neugeräten. Hinzu kommen Effekte im laufenden Betrieb. Energiemanagement-Funktionen können Stand-by-Phasen optimieren und Startzeiten steuern, was den Energiebedarf im Alltag reduziert.
Kostenbewusst und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Das geht mit ecoline.
Neue Gerätequalität, reduziertes Budget – dafür gibt es das ecoline-Portfolio von Siemens Healthineers. Die aufgearbeiteten MRT-, CT-, Angiographie-, Mammographie- und Molekularbildgebungssysteme durchlaufen denselben zertifizierten Prüfprozess wie Neugeräte. Für Kliniken bedeutet das: verlässliche Technologieplanung, weniger Investitionsrisiko und smarter eingesetztes Budget, ohne Kompromisse bei der Qualität. Hier erfahren Sie mehr über die ecoline-Systeme.
„Unser Modell zahlt auf mehreren Ebenen ein: auf eine solide Wirtschaftsbasis, eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategie und eine hochwertige Versorgung zum Wohle unsere Patientinnen und Patienten, die von schnellen und zuverlässigen Ergebnissen profitieren“, so Managerin John. Sie beobachtet zudem, dass Nachhaltigkeit auch im Wettbewerb um Fachkräfte eine Rolle spielt.
„Viele potenzielle Mitarbeitende wollen wissen, ob ein Krankenhaus Verantwortung übernimmt“, sagt sie. „Dass wir ressourcensparend vorgehen, macht uns als Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels attraktiv.“
Für Melanie John ist der Übergang zu effizienter Technologie Teil eines größeren Prozesses: „Nachhaltigkeit bedeutet, als Unternehmen zukunftsfähig zu sein. Dazu gehört auch, langjährig gewachsene Partnerschaften mit Herstellern wie Siemens Healthineers zu pflegen, die uns technologisch und strategisch weiterbringen.“
Mit einem Strategiemix gut aufgestellt für die Zukunft
Für die Sana Kliniken AG steht im Vordergrund, Investitionen in Bildgebung und interventionelle Systeme so zu planen, dass Versorgungssicherheit, klinische Leistungsfähigkeit und wirtschaftlicher Betrieb zusammenpassen. Die Erfahrungen aus den Standorten zeigen den Verantwortlichen, dass sich aufgearbeitete Systeme und Neuinvestitionen sinnvoll kombinieren lassen, wenn neben den Anforderungen an die Qualität auch Prozesse und Lebenszyklusbetrachtung klar definiert sind.


