Knochenkrankheiten bei Frauen

Women and Bone Metabolism

Osteoporose bei Frauen ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine geringe Knochenmasse und einen Rückgang des Knochengewebes charakterisiert ist.1 Der Knochenstoffwechsel ist ein konstanter Prozess im Körper, bei dem alte Knochensubstanz entfernt und durch neue ersetzt wird.

Bei Frauen kommt es zu Osteoporose, wenn der Körper zu viel Knochensubstanz verliert, nicht genügend nachbildet oder bei einer Kombination aus beidem. Das Ergebnis ist eine erhöhte Brüchigkeit der Knochen, was dann zu Frakturen führen kann. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass das Lebenszeit-Risiko für Handgelenks, Hüft- oder vertebrale Frakturen bei Menschen in entwickelten Ländern fast so hoch ist, wie ihr Risiko für koronare Herzkrankheit.2

Bei der Osteoporose-Prävalenz und der Frakturinzidenz in Verbindung mit dieser Krankheit überholen die Frauen die Männer. Es wird angenommen, dass sich die Inzidenz einer Hüftfraktur bei Männern bis zum Jahr 2050 auf über 1 Million erhöhen wird, die Inzidenz einer Hüftfraktur bei Frauen wird dann mehr als das Doppelte betragen.3

  • Über 200 Millionen Menschen weltweit leiden an Osteoporose.4
  • 80% der Menschen, die an Osteoporose leiden sind Frauen.5
  • Für Frauen besteht ein 40–50%iges Risiko im Lauf ihres Lebens eine Fraktur zu erleiden, während dieses bei Männern 13–22% beträgt.6

Risikofaktoren

Es gibt zahlreiche modifizierbare und nicht-modifizierbare Faktoren7, welche das Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose bei Frauen erhöhen.

Zu den modifizierbaren Risikofaktoren für Osteoporose bei Frauen gehören:

  • Unzureichende Calcium- und Vitamin D-Aufnahme
  • Mangelnde körperliche Bewegung
  • Anorexie
  • Niedrige Sexualhormonwerte
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Bestimmte Arzneimittel


Nicht-modifizierbare Risikofaktoren für Osteoporose bei Frauen sind:

  • Alter
  • Körpergrösse
  • Ethnische Zugehörigkeit
  • Familiengeschichte

Symptome

Osteoporosesymptome bei Frauen
Typischerweise treten bei Frauen keine Osteoporosesymptome8 auf, bis es zu einer Fraktur kommt. Der Knochenschwund tritt schrittweise über eine längere Zeitspanne auf und verursacht keine Schmerzen.

 

Verwandte Krankheiten und Leiden9
Andere Krankheiten können die Knochengesundheit beeinträchtigen. Die Erkrankungen Rachitis und Osteomalazie, die durch eine unzureichende Vitamin D-Versorgung bei Kindern und Erwachsenen verursacht werden, können zu Frakturen und Knochenverformungen führen. Nierenerkrankungen (renale Osteodystrophie) können mit Frakturen einhergehen. Das Paget-Syndrom kann zu verformten und schwachen Knochen führen. Genetische Störungen (wie Osteogenesis imperfecta) können ein gestörtes Knochenwachstum verursachen, was diese anfälliger für Brüche macht. Ausserdem können auch endokrine Störungen (wie überaktive Drüsen) zu Knochenkrankheiten führen.
 

Lösungen

Um die Belastung durch Knochenkrankheiten bei Frauen zu reduzieren, müssen alle Risikofaktoren bekannt sein, schnelle und exakte Diagnosen gestellt werden, wenn Symptome auftreten, und geeignete Therapien und eine Überwachung der Behandlung eingeleitet werden. Diagnostiktests im Labor spielen bei der Betreuung von Frauen im weiteren Verlauf der Knochenkrankheit und ihres Lebens eine wesentliche Rolle.



Andere Siemens-Systeme

Nachweis Monitoring/Management

 

 

 

 

 

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Alanin-Aminotransaminase

 

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Alkalische Phosphatase

 

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Aspartat-Aminotransaminase

 

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Bilirubin

 

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Calcium

 

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Kreatinin

 

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Erythrozyten

 

 

 

 

 

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Ferritin

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Gamma-Glutyltransferase

 

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Hämatokrit

 

 

 

 

 

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Hämoglobin

 

 

 

 

 

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Intaktes PTH

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Eisen

 

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Leukozyten

 

 

 

 

 

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Magnesium

 

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Osteocalcin

 

 

 

 

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Phosphor

 

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Pyrilinks-D

 

 

 

 

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Thrombozyten

 

 

 

 

 

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TSH

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Gesamt-Vitamin D

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