Allergien bei Frauen

Eine Allergie ist eine krankhafte Reaktion des Immunsystems auf eine normale harmlose Substanz, die in der Umwelt vorkommt.1 Schätzungsweise 30–40% der Allgemeinbevölkerung sind von Allergien betroffen.2

Die World Allergy Organization hat darauf hingewiesen, dass komplexe Allergien bei Frauen , einschliesslich Polysensibilisierung, multipler Organbeteiligung und hoher Morbidität, zunehmen und weltweit eine grosse Belastung für Gesundheitsdienstleister darstellen.3

Studien zeigen, dass Sexualhormone bei Allergien und Autoimmunität eine Rolle spielen, was dazu führt, dass mehr Frauen nach der Pubertät an Allergien leiden als Männer. Weibliche Allergiepatienten berichten oft über mehr schwere Symptome und mehr Besuche in Notaufnahmen und Kliniken als Männer.4

  • Weltweit leiden 220–520 Millionen Menschen an Lebensmittelallergien und 10–30% der Bevölkerung ist von allergischer Rhinitis betroffen.3
  • Lebensmittelallergien betreffen mehr erwachsene Frauen als erwachsene Männer.5
  • Die Prävalenz von Asthma und die Inzidenz von Verschlechterungen einer Asthmaerkrankung sind bei Frauen konstant höher als bei Männern.6
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Risikofaktoren

  • Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit eine Lebensmittelallergie zu entwickeln geringfügig höher als bei Männern, mit einem prozentualen Anteil gemeldeter Reaktionen von 4.1 bzw. 3.8%.7
  • Allergien treten häufig in der Schwangerschaft auf, über ein Viertel aller werdenden Mütter sind davon betroffen. Nicht alle leiden langfristig unter Allergien—viele Frauen, die zuvor keine Allergien hatten, zeigen die Symptome nur während der Schwangerschaft.8
  • Die Anfälligkeit für Allergien ist erblich, nicht jedoch die Reaktion auf ein spezifisches Allergen. Wenn ein Elternteil allergisch ist, besteht für sein/ihr Kind ein Risiko von 50% ebenfalls Allergien zu entwickeln. Diese Risiko steigt auf 75%, wenn beide Eltern Allergien haben.9
     

Symptome

Häufige Allergiesymptome bei Frauen zeigen eine Reaktion auf eingeatmete Allergene oder Hautallergene, dazu gehören9:

  • Juckende, wässrige Augen
  • Niesen
  • Juckende, laufende Nase
  • Hautausschläge
  • Gefühl der Müdigkeit oder des Krankseins
  • Nesselsucht (Hautausschlag mit erhabenen Pusteln)

Weltweite Allergiebelastung
Allergien sind ein sehr häufiges Problem und betreffen mindestens 2 von 10 Amerikanern.9 Darüber hinaus zeigte sich eine weltweite Zunahme der Prävalenz allergischer Erkrankungen: Heute leiden über 30-40% der Weltbevölkerung an einer oder mehreren allergischen Erkrankungen.

In vielen Ländern sind die Versuche, diese Probleme auf einer nationalen Basis zu bewältigen, weitgehend unbeständig und fragmentiert, was in einer verminderten Lebensqualität, einer erhöhten Morbidität und Mortalität und erheblichen Kosten für Patienten mit allergischen Erkrankungen resultiert.10

Lösungen

Bei Allergien sind schnelle und exakte Diagnosen wichtig, um eine geeignete Behandlung zur Symptomlinderung einzuleiten. Grundlegend für das Management von Allergien sind geeignete Schulungen für Patienten und Familien.


 

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