Hohe Qualität beim geringsten Verdacht

22.05.2019

Der Internist Axel Kuschmann plädiert für mehr Ultraschall in der hausärztlichen Versorgung, denn hier liefern High-End-Systeme wie ACUSON Sequoia aussagekräftige Bilder, auch wenn es schnell gehen muss.

Den Bildschirmschoner von meinem Ultraschallsystem habe ich heute zum ersten Mal gesehen“, stellt Dr. med. Axel Kuschmann fest. Üblicherweise weicht er kaum von seinem Untersuchungsrhythmus ab: Etwa sechs Patienten pro Stunde behandelt der Internist in seiner Berliner Praxis, die er gemeinsam mit zwei Hausärztinnen betreibt. Fünf Patienten sind fest eingeplant – etwa einer zusätzlich pro Stunde kommt als Akutfall: „Der geringste Thromboseverdacht erfordert eine Abklärung, darum werden Patienten mit Schmerzen auch sofort untersucht“, erklärt Kuschmann. Rund 450 Zuweiser pro Quartal empfehlen ihren Patienten die Praxis in Lichtenberg und Dr. Kuschmann tut einiges, um trotz der hohen Nachfrage stets höchste Qualität anzubieten.

ACUSON Sequoia Ultraschallsystem<br />
ACUSON Sequoia Ultraschallsystem

Eine perfekte Praxisorganisation ist ein zentraler Baustein: Dr. Kuschmann hat ein eingespieltes Team – die Assistenten bereiten die Patienten vor, klären auf und machen das Ultraschallsystem einsatzbereit für die Untersuchung. Für ihn ist es sehr wichtig, dass sein Team die Patientenströme in geordnete Bahnen lenkt: „Gerade an der Anmeldung kann die Qualifikation unserer Mitarbeiter nicht hoch genug sein. Wenn Patienten unangemeldet zu uns kommen, kann der Empfang von vornherein Irrwege unterbinden, wenn er die Sachlage gut einschätzt. Das ist ähnlich wie in einer Katastrophensituation. Einer muss den Überblick behalten und einteilen, wer was tut.“


Neben einem solch eingespielten Team hat der Internist im Streben um beste Untersuchungsqualität bei höchster Auslastung noch einen zweiten Trumpf im Ärmel: das High-End-Ultraschallsystem. „Ich nutze immer höchste Qualität“, zeigt sich Kuschmann abgeklärt. „Ein solches System liefert verlässliche Ergebnisse, auch wenn die Zeit zur perfekten Einstellung nicht da ist. Dabei bekommt man immer gute Bilder, die aussagekräftig für die Diagnose sind. Wer relativ zügig arbeiten will, der sollte immer auf ein High-End-Gerät setzen, weil das einfach schneller zum Ergebnis führt.“

Dr. med. Axel KuschmannFacharzt für Innere Medizin und Angiologie in Berlin

Wenn Dr. Kuschmann von „High End“ spricht, dann meint er ganz aktuell das ACUSON Sequoia von Siemens Healthineers. Das Ultraschallsystem wurde von Praktikern wie ihm mitgestaltet. Workshops mit 365 Ultraschallanwendern weltweit wurden initiiert, um die von Benutzern für Benutzer konzipierte Plattform zu erarbeiten. Und Kuschmann schwärmt: „Der Name ACUSON Sequoia ist für Angiologen verknüpft mit einer sehr guten Farbauflösung des fließenden Blutes. Die Halsschlagader lässt sich fast immer bis unter die Schädelbasis untersuchen. Wir wollen bei den Gefäßen auch Seitenunterschiede sehen – so etwas schafft man nur mit Geräten, die eine gute Farbsensitivität haben. Und da ist ACUSON Sequoia auch nach Ansicht meiner Kollegen unerreicht. Die Farbe war schon beim ACUSON S2000 sensationell gut, aber das neue Gerät hat uns auch im B-Bild vorangebracht.“ Dr. Kuschmann schätzt mit dem zweidimensionalen Graustufenbild beispielsweise kleine Lymphknoten ein. Er kann genau das Bild wählen, das am besten zu den Merkmalen des Patienten passt und bleibt dabei so flexibel, wie es die jeweilige Situation erfordert, denn: „Eine der wichtigen Eigenschaften des neuen Systems ist die einfache Anpassbarkeit an seinen Arbeitsablauf. Ich brauche dafür nur noch zwei Handgriffe“, sagt der erfahrene Angiologe.

Obgleich die Praxiskapazitäten bei Axel Kuschmann ausgeschöpft scheinen, erschließt die technische Ausstattung des ACUSON Sequoia auch neue Aufgabenfelder – beispielsweise die Verlaufskontrolle bei Leberzirrhose mittels Scherwellen-Elastografie. Heute ist eine steigende Prävalenz von Lebererkrankungen zu erkennen und wie bei kaum einer anderen Erkrankung ist die Langzeitprognose der Patienten von einer frühen Diagnosestellung und regelmäßigem klinischen Monitoring abhängig. ACUSON Sequoia bietet zur Diagnostik eine sechsfache Energiekapazität für die Scherwellen- Elastografie und ermöglicht damit zuverlässige Messergebnisse auch in großen Tiefen. Die Scherwellen-Geschwindigkeit gibt Aufschluss über die Gewebesteifigkeit in der Leber und die hochauflösende Bildgebung berücksichtigt dabei den Körperbau des Patienten. Weil der Scanfocus nicht mehr angepasst werden musss, verkürzt sich die Scandauer. So lässt sich der Fortschritt einer chronischen Lebererkrankung schnell und zuverlässig bestimmen.

Ebenso wie von seinem gut eingespielten Praxisteam wird Kuschmann heute von den technischen Feinheiten in seinem Arbeitsgerät wirksam entlastet. „Mit dem neuen Ultraschallsystem macht mir die Arbeit einfach sehr viel Spaß. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man ein kleines Stück in der Abklärung mit einem High-End-Gerät erledigen kann.“ Mit dem hochauflösenden Schallkopf kann Allrounder Kuschmann auch allerkleinste Nervenknoten beurteilen und schwärmt: „Die Darstellung der Oberflächenstrukturen sind einmalig. Wenn für uns etwas mit dem ACUSON Sequoia nicht gut zu sehen ist, dann sehen es alle anderen auch nicht. Es ist beruhigend zu wissen, dass es niemand besser kann.“

Bis heute ist der Ultraschall die meistgenutzte Modalität in der medizinischen Bildgebung. Die Untersuchung verläuft einfach und gefahrlos, verlangt aber eine gewisse Qualifikation. Weil viele Hausärzte vor der Investition und dem nicht ganz einfachen Einstieg in den Umgang mit der Technik zurückschrecken, motiviert Kuschmann zum Umdenken: „Es ist an der Zeit, dass man mehr mit dem Ultraschall untersucht. Bevor Hausärzte den Bauchraum mit ihren Händen nur abtasten, könnten sie sich doch ebenso gut ein Bild vom Abdomen machen. Ich finde, es müsste heute in jeder Allgemeinarztpraxis ein Ultraschallgerät stehen.“