Siemens Healthineers plant in Erlangen den vollständigen Rückbau des Hochhauses in der Henkestraße 127. Eine entsprechende Anzeige wurde offiziell bei der Bauaufsichtsbehörde eingereicht. Die ehemalige Firmenzentrale des Unternehmens ist seit 2018 ungenutzt und steht leer. Die Sanierung und erneute Nutzung des veralteten Gebäudes ist wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. Die Rückbauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Siemens Healthineers wird alle Vorgaben zur sicheren und nachhaltigen Entsorgung der Materialien einhalten. Beispielsweise müssen etwa 46.000 Tonnen Betonmasse entsorgt werden. Die Gesamtkosten für den Rückbau des 14-stöckigen Gebäudes summieren sich nach Unternehmensschätzungen zu einem mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag.
„Das Hochhaus in der Henkestraße war für Siemens Healthineers über Jahrzehnte ein Symbol für Stabilität und Fortschritt. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen und Chancen – mit modernen Arbeitsformen, die Flexibilität, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen. Der Rückbau ist kein Abschied, sondern der Beginn eines neuen Kapitels”
Siemens Healthineers wird im Zusammenhang mit den anstehenden Rückbauarbeiten des 52-Meter hohen Gebäudes die Anwohner und Mitarbeitenden regelmäßig informieren und durch intelligente Planung möglichst wenig beeinträchtigen. Insbesondere sollen durch ausreichend Schutzmaßnahmen Lärm- und Staubentwicklung sowie Erschütterungen auf ein Minimum reduziert werden. Nach einer Entkernung des Gebäudes und der sachgerechten Entsorgung der Materialien, soll das Gebäude schichtweise abgetragen werden.