Gemeinsam Mehrwert schaffenValue Partnerships von Siemens Healthineers

20.05.2019

Werteorientierte Vergütung, Digitalisierung, personalisierte Medizin – die laufenden Veränderungen im Gesundheitswesen stellen Krankenhäuser vor enorme Herausforderungen, eröffnen aber auch große Chancen für eine grundlegende Neugestaltung und nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Angesicht dieses Umbruchs sind Kliniken im Vorteil, wenn sie nicht nur immer wieder auf aktuelle Veränderungen reagieren, sondern in der Lage sind, den Wandel selbst mitzugestalten – durch die Entwicklung neuer Versorgungsleistungen, neuer organisatorischer Strategien und innovativer technischer Lösungen.

Infografik Partnerschaft Ideentreiber; Quelle: Roland Berger Krankenhausstudie 2018
Gemeinsam die Innovationen vorantreiben
Über 70 Prozent der Krankenhäuser kooperieren bereits gezielt mit Medizintechnikunternehmen. 54 Prozent schätzen ihre Partner insbesondere als Ideentreiber.
Quelle: Roland Berger Krankenhausstudie 2018

Genau hier setzen die Value Partnerships von Siemens Healthineers an. In diesem Angebot bündelt das Unternehmen seine Expertise im Technologie-Management, bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens und bei der Planung medizinischer Einrichtungen. Value Partnerships unterstützen Krankenhäuser und Kliniknetzwerke dabei, ihre Prozesse zu optimieren, mit neuen klinischen Möglichkeiten zu expandieren und langfristig an der Spitze der Innovation zu bleiben. Dabei besteht das Angebot immer aus einer individuellen Kombination von Services und Lösungen, wie etwa eine spezifische Beratung zur Prozessoptimierung oder die herstellerübergreifende Bewirtschaftung der Medizintechnik. Value Partnerships sind besonders geeignet, um einen Innovationsschub zu realisieren, eine Steigerung der Performance zu erreichen und die Qualität der Versorgung langfristig zu sichern.

Vor einer ähnlichen Herausforderung stand das Klinikum Braunschweig. Um seine Position als Maximalversorger auf universitärem Niveau zu sichern und auszubauen, stellte das Krankenhaus bereits im Herbst 2017 entscheidende Weichen. Im Rahmen einer auf zehn Jahre angelegten Technologiepartnerschaft übernahm Siemens Healthineers die gesamte Neu- und Ersatzbeschaffung, die Wartung und den Service der bildgebenden Systeme sowie für die Bereiche Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Hinzu kamen spezifische Beratungsleistungen, um das Klinikum bei seinen operativen und strategischen Zielen zu unterstützen. So aufgestellt konnte das Klinikum inzwischen verschiedene Leuchtturmprojekte realisieren, wie etwa die Einführung innovativer Molekulardiagnostik, die eine zielgerichtete, personalisierte Krebsbehandlung durch die Genomanalyse des Tumorgewebes ermöglicht. „Für uns ist entscheidend, dass wir durch die Partnerschaft mit Siemens Healthineers zukunftsfähig bleiben, weil wir so unter anderem Zugang zu neuen Indikationsbereichen für die molekulare Tumordiagnostik haben, die sich gerade erst entwickeln“, betont Dr. med. Thomas Bartkiewicz, der Ärztliche Direktor des Klinikums.

Dr. med. Thomas BartkiewiczÄrztlicher Direktor des Klinikums Braunschweig

Auch im Klinikum Augsburg standen in den letzten Monaten alle Zeichen auf Veränderung, denn zu Beginn des Jahres 2019 wurde das bisher kommunal getragene Krankenhaus zum Universitätsklinikum der neu gegründeten medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. Um die hierfür zur Verfügung stehenden Mittel optimal zu nutzen, hat sich die Klinikleitung entschieden, die Bewirtschaftung der gesamten Medizintechnik an Siemens Healthineers zu vergeben. „Mit dieser Partnerschaft können wir die Verfügbarkeit aller Geräte erhöhen und uns noch besser auf unsere Patienten fokussieren“, so Prof. Dr. Michael Beyer, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Augsburg. Das Krankenhaus verfügt dann über einen zentralen Ansprechpartner, der sich um alle Belange rund um die Medizintechnik kümmert – von der regelmäßigen Wartung sämtlicher Systeme bis zum Reporting über die Optimierung des Geräteparks. Mit dieser Unterstützung kann sich das Universitätsklinikum voll auf seine neue Aufgabe konzentrieren, den Bogen zwischen innovativer medizinischer Versorgung und wegweisender Forschung und Lehre zu schlagen.

Prof. Dr. Michael BeyerVorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Augsburg

Diese Beispiele zeigen, wie Value Partnerships es Einrichtungen ermöglichen, gemeinsam mit einem Industriepartner die Zukunft aktiv zu gestalten und die Innovation in der Gesundheitsversorgung voranzutreiben – durch optimierte Prozesse, ein erweitertes medizinisches Portfolio und eine Steigerung der Patientenzufriedenheit.