Marienhaus Unternehmensgruppe setzt mit Technologiepartner Siemens Healthineers auf innovative Digitalstrategie

01.04.2020

Auch wenn Covid-19 die Digitalisierung im Land enorm vorangebracht hat, tragen Patienten weiterhin CDs von A nach B – das Datenhandling ist noch immer für alle Beteiligten umständlich. In Siemens Healthineers hat die Marienhaus Unternehmensgruppe einen Technologiepartner gefunden, der ihnen über einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren ermöglicht, an technologischen Innovationen teilzuhaben.

Prof. Dr. Jörn Balzer
Prof. Dr. Jörn Balzer,
Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Katholischen Klinikum Mainz

Deutschland befindet sich an vielen Stellen im „digitalen Steinzeitalter“, sagt Prof. Dr. Jörn Balzer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Katholischen Klinikum Mainz. Auch wenn Covid-19 die Digitalisierung im Land enorm vorangebracht hat, tragen Patienten weiterhin CDs von A nach B – das Datenhandling ist noch immer für alle Beteiligten umständlich. Balzer arbeitet an einer Klinik der Marienhaus Unternehmensgruppe und die ist einer der großen christlichen Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland. Die Verantwortlichen der Marienhaus Unternehmensgruppe (18 Kliniken in zwei Bundesländern) wissen, dass neue Denk- und Verhaltensweisen etabliert werden müssen, um angesichts einer sich grundlegend verändernden Krankenhauslandschaft wirtschaftlich stabil zu bleiben.

In Siemens Healthineers haben sie einen Technologiepartner gefunden, der ihnen über einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren ermöglicht, an technologischen Innovationen teilzuhaben. Die Gerätelandschaft wird harmonisiert, intelligente, KI-gestützte Tools unterstützen die Befundung und Verbesserung des Workflows, und in einem innovativen Schulungskonzept können Mitarbeiter online trainiert werden. Darüber hinaus geht man gemeinsam neue Wege in der Bewirtschaftung – integrativ und digital unterstützt Siemens Healthineers die lokale Medizintechnik für eine optimale Performance. Jeder Schritt folgt einer klaren Digitalstrategie.

Thomas Seiler
Thomas Seiler,
Leiter Region Mitte Deutschland Siemens Healthineers

Überall in Deutschland müssen heute mehr Patienten versorgt werden – und das bei geringerer Vergütung durch die Kostenträger. Finanzielle Ergebnisse rücken in den Fokus, und die täglichen Betriebsabläufe werden anspruchsvoller. Die Marienhaus Unternehmensgruppe will langfristig die wirtschaftliche Stabilität in ihren Einrichtungen sichern und ihren Patienten zugleich bestmögliche medizinische Qualität anbieten. Die nun geschlossene Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers soll dazu beitragen: 130 medizintechnische Systeme werden nach und nach innerhalb der gesamten Klinikgruppe erneuert.

Intelligente Analysetools wie teamplay Usage prüfen die Performance der Systeme und decken Verbesserungspotenziale auf. Dazu passende Softwarelösungen ermöglichen es, innerhalb der Klinikgruppe effizienter zu handeln – zum Beispiel mit syngo.via, einer Software, die Bilder aus CT, MRT oder Angiographie mit intelligenten Algorithmen analysiert. Die Ergebnisse unterstützen Radiologen bei ihrer Befundung. „Wir haben heute in vielen unserer Produkte künstliche Intelligenz integriert“, erklärt Thomas Seiler von Siemens Healthineers und ergänzt: „Aufgrund des Fachkräftemangels ist es heute wichtiger denn je, unsere Fachkräfte dort, wo es geht, durch moderne Technik zu entlasten – darum ist das Gesundheitswesen heute und in Zukunft auf digitale Unterstützung angewiesen.“

Auch das Training für die Mitarbeiter wird sich verändern: Das Marienhaus-Team nimmt an Schulungen über E-Learning-Plattformen wie PEPconnect, der zentralen Online-Lernplattform für das klinische und medizintechnische Personal, teil. Um das wertvolle Wissen von Fachkräften zu multiplizieren, wird das syngo Virtual Cockpit implementiert. Das Tool ermöglicht es, Magnetresonanztomographen von einem anderen Standort aus zentral von einer Person betreuen und steuern zu lassen. „Wir können damit die Diagnostik für den Patienten erheblich verbessern“, lobt Radiologie-Chef Balzer.

Das integrative Servicekonzept befähigt das Marienhaus-Team, viele Systeme selbstständig zu warten. All das macht Abläufe in den Kliniken schneller und effizienter – auch zum Vorteil der Patienten. Zudem kommt mit teamplay Dose ein zentrales Dosismanagementsystem für die Radiologie zum Einsatz, das Dosiswerte dokumentiert, analysiert und transparent macht. Die Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers ist für die Marienhaus Unternehmensgruppe ein wichtiger Schritt in die Zukunft, hin zu mehr Effizienz bei höchster Behandlungsqualität.


Andrea Lutz ist eine Medizinjournalistin und Business-Trainerin aus Nürnberg.