Morbus Alzheimer, Key Visual

Morbus AlzheimerHoffnung geben, Perspektiven eröffnen

Alzheimer betrifft weltweit Millionen Menschen und stellt Versorgungssysteme vor besondere Herausforderungen. Lange Zeit waren die therapeutischen Möglichkeiten begrenzt. Neue krankheitsmodifizierende Therapien, die den kognitiven Abbau verlangsamen können, eröffnen neue Handlungsspielräume. Mit unserem ganzheitlichen Produkt- und Serviceportfolio unterstützen wir Sie dabei, Patient*innen sowie Angehörige entlang des gesamten Alzheimer-Versorgungspfades zu begleiten.

Überblick

Alzheimer-Erkrankung auf einen Blick

 

Was demenzielle Erkrankungen und Alzheimer medizinisch bedeuten


Was demenzielle Erkrankungen und Alzheimer medizinisch bedeuten

  • Demenz ist eine neurologische Erkrankung mit fortschreitendem Verlust kognitiver Fähigkeiten sowie dem Verlust alltagspraktischer Kompetenzen und Veränderungen der Persönlichkeit.
  • Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz und macht 60–80 % aller Demenzerkrankungen aus.1
Abbildung, die die alternde Bevölkerung zeigt


Alternde Weltbevölkerung

  • Aktuell sind weltweit über 55 Millionen Menschen von Demenz betroffen.2
  • 2019 wurden etwa 1,6 Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit Alzheimer erfasst; zwischen 2001 und 2021 betrug die Zunahme 141 %.2
Abbildung mit einem nach oben zeigenden Pfeil


Auf kommende Entwicklungen vorbereitet

  • Mit wachsender Weltbevölkerung und steigender Lebenserwartung wird die Zahl der Menschen mit Demenz bis 2050 voraussichtlich auf 139 Millionen ansteigen.2
Abbildung, die vielversprechende Therapien symbolisiert


Vielversprechende Therapien

  • Es wurden mehrere immuntherapeutische Ansätze entwickelt, die in frühen Stadien der Alzheimer-Erkrankung auf eine Verlangsamung des kognitiven Abbaus abzielen.
  • Diese krankheitsmodifizierenden Therapien (disease-modifying therapies, DMTs) eröffnen Patient*innen neue therapeutische Perspektiven.

Pathologie

Evaluation

Abbildung einer Ärztin, die eine ältere Frau tröstet, die Anzeichen von Verwirrung zeigt

Die verschiedenen Demenzformen sind diagnostisch schwer voneinander abzugrenzen. Für eine belastbare Diagnose der Alzheimer-Krankheit ist Folgendes erforderlich:

  • Erhebung der vollständigen Krankengeschichte
  • Durchführung kognitiver Tests, z. B. MoCA (Montreal Cognitive Assessment)
  • Routinelabordiagnostik zum Ausschluss potenziell reversibler Ursachen kognitiver Einschränkungen
  • Magnetresonanztomographie (MRT) zur Darstellung struktureller Hirnveränderungen (z. B. mesial-temporale und/oder temporoparietale kortikale Atrophie bei Alzheimer)
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit Radiopharmaka zur Darstellung von Amyloid- und/oder Tau-Ablagerungen sowie zum Ausschluss potenziell reversibler Ursachen kognitiver Einschränkungen
  • Lumbalpunktion zur Analyse des Liquors (CSF) auf Amyloid- und Tau-Proteine
Poster zur Alzheimer-Krankheit – Vergleich Alzheimer-Gehirn und gesundes Gehirn

Laden Sie unser Poster zur Alzheimer-Krankheit herunter und drucken Sie es aus. Die übersichtliche Darstellung unterstützt das Verständnis von Symptomen, Risikofaktoren, zugrunde liegenden Ursachen sowie aktuellen diagnostischen und therapeutischen Optionen.

Therapie

Die Behandlung von Alzheimer stellt hohe Anforderungen. Mit neuartigen Therapien sind zusätzliche therapeutische Ansätze verfügbar. Diese krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs) zielen darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.4 Die Behandlung richtet sich an Patient*innen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter Demenz aufgrund einer Alzheimer-Erkrankung.

Wie wirken DMTs?

Krankheitsmodifizierende Therapien (DMTs)4 richten sich gegen die Alzheimer-Pathologie, indem sie Beta-Amyloid-Plaques reduzieren, die sich typischerweise im Gehirn von betroffenen Patient*innen ansammeln. Klinische Studien zeigen, dass die Entfernung von Beta-Amyloid aus dem Gehirn mit einer reduzierten kognitiven und funktionellen Verschlechterung bei einer frühen Alzheimer-Erkrankung verbunden ist.

Abbildung der Wirkungsweise von krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs): Bei Alzheimer sammelt sich das Beta-Amyloid-Protein um die Nervenzellen des Gehirns an.

Beta-Amyloid lagert sich bei Alzheimer rund um Nervenzellen ab.

Abbildung der Wirkungsweise von krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs): DMT-Antikörper bindet an Beta-Amyloid-Protein

DMT-Antikörper bindet an Beta-Amyloid-Protein.

Abbildung der Wirkungsweise von krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs): Antikörper locken Immunzellen an, um das Protein abzubauen.

DMT-Antikörper locken Immunzellen an, um das Protein abzubauen.

Abbildung der Wirkungsweise von krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs): weniger Beta-Amyloid-Protein um die Nervenzelle herum

Weniger Beta-Amyloid-Protein um die Nervenzelle herum

Axiale, sagittale und koronare MRT- und PET/MRT-Scans. Oben sind T2 FLAIR Sequenzen zu sehen, unten die dazugehörigen PET-Bilder mit T2-FLAIR-Fusion (SUV 0–10). Die F-18 FDG-Aufnahme ist in den parietalen, temporalen und Precuneus-Regionen beidseits vermindert.

Die neuen krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs)4 erfordern eine sorgfältige Auswahl geeigneter Patient*innen in frühen Krankheitsstadien:

  • Voraussetzung für den Therapiebeginn ist der Nachweis einer Beta-Amyloid-Pathologie mittels Liquordiagnostik oder Beta-Amyloid-PET.
  • Während der Behandlung ist eine MRT-Kontrolle erforderlich, um unerwünschte Wirkungen oder amyloidassoziierte Bildgebungsauffälligkeiten (ARIA) zu überwachen.

Die Bildgebung nimmt eine zentrale Rolle in der Früherkennung und im langfristigen Management der Alzheimer-Krankheit ein und stellt der klinischen Praxis wesentliche Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung.

Leitfaden für die Erkennung und Diagnose von ARIA (Amyloid-related Imaging Abnormalities) bei Patient*innen mit Alzheimer

Eine präzise Diagnose von ARIA ist wesentlich für die sichere Anwendung der Therapie und die begleitende Versorgung von Patient*innen.

Raster aus Hirnscanbildern mit alzheimertypischen Veränderungen, mittig beschriftet mit „Alzheimer-Krankheit“

Alzheimer – die Geschichte der „Krankheit des Vergessens“
„Zu Beginn der Erkrankung entwickelte eine 51-jährige Frau ausgeprägte Eifersucht gegenüber ihrem Mann. Bald darauf nahm ihr Gedächtnis deutlich ab und sie verlor die Orientierung im eigenen Zuhause. Sie verlegte Gegenstände und versteckte sie. Mitunter hatte sie die Vorstellung, verfolgt zu werden, und schrie laut …“

Entdecken Sie unser ganzheitliches Produkt- und Serviceportfolio entlang aller Schritte des Alzheimer-Versorgungspfades.

Die Infografik zeigt die zentralen Bereiche des Gesundheitswesens im Rahmen eines Alzheimer-Versorgungspfades.
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