CARE Right

„ALARA verpflichtet“ anstatt „Vermutungen anstellen“ – Zweitbester zu sein kommt für uns nicht in Frage.
CARE Right

Die Niedrigdosis erreicht das nächste Niveau
Für die medizinische Bildgebung sind korrekte und zuverlässige klinische Ergebnisse bei höchster Patientensicherheit unerlässlich. Kommt dabei Strahlung zur Anwendung gilt das Prinzip ALARA (As Low As Reasonably Achievable), d.h. „so niedrig wie möglich, so hoch wie nötig".
Siemens steht seit Jahren an der Spitze der Strahlungsreduktion und Siemens CT wurde durch kontinuierliche Spezialisierung und einzigartige technologische Fortschritte zum unerreichten Marktführer im Niedrigdosis-Bereich. Dank dieser Bemühungen hielten Scans mit Strahlendosen im Sub mSv Bereich Einzug in die klinische Routine.
Da solch geringe Dosen nun erreichbar werden stellt sich die Frage, ob 1 mSV tatsächlich für alle Patienten die richtige Dosis ist, denn ganz offensichtlich gibt es nicht die eine Dosis, die für jeden geeignet ist. Erforderlich ist eine individuelle und spezifische Dosisstärke für jede klinische Fragestellung und jeden einzelnen Patienten. Und während öffentlich nur über geringe Dosen diskutiert wird, ist Siemens davon überzeugt, dass es viel wichtiger ist, die richtige Dosis zu ermitteln.

Die richtige Dosis ist die vernünftige Balance zwischen der angewendeten Strahlung und der Bildqualität. Mit CARE Right unterstützt Siemens seine Kunden dabei, diese Balance zu erreichen.

Die ganzheitliche Strategie basiert auf der Annahme, dass nach den jüngsten Innovationen bei der Strahlungsreduktion der alleinige Schwerpunkt auf eine geringe Dosis nicht mehr ausreicht. Konsequenterweise müssen die Bemühungen jetzt auf ein umfassendes Verständnis der richtigen Dosis ausgerichtet werden. Daher umschliesst CARE Right drei Schlüsselbereiche:

Siemens lässt sich vom ALARA-Prinzip nicht nur leiten, sondern auch inspirieren.

Entdecken Sie CARE Right. Der richtigen Dosis in der CT verpflichtet.

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Right Dose Technologie

Right Dose Technology

Die richtige Dosis mit klassenbester Technologie
Um die Strahlung auf die richtige Dosis zu reduzieren, ist die erste Voraussetzung natürlich eine geeignete Hardware: Einrichtungen im Gesundheitswesen benötigen die richtige Technologie. Siemens steht in einer langen Tradition als Innovationsführer in der CT-Technologie – ob mit der Einführung von CARE (Combined Applications to Reduce Exposure) in den 1990er Jahren, Dual Source CT in den 2000ern, oder des Stellar-Detektors in den 2010er Jahren - und war dabei regelmässig einen Schritt voraus. Darum war es eine logische Konsequenz, dass Siemens „der unerreichte Marktführer im Niedrigdosis-Bereich" genannt wurde, als der SOMATOM Definition Flash in 2011 den Best in KLAS Award gewann.1 Dies beruhte insgesamt auf der Tatsache, dass Siemens ein umfangreiches und innovatives Portfolio mit einzigarten Leistungsmerkmalen zur Dosisreduktion bietet:


Fokus auf individuelle Patienten und Untersuchungen

Um die richtige Dosis für einen Patienten zu erhalten, gibt es drei wichtige Faktoren zu berücksichtigen: die Grösse und Statur des Patienten, die Art der Untersuchung und die angewendete Strahlendosis. Mit der Technologie von Siemens können Sie all diesen Aspekten gerecht werden:

 

CT – Technologies – ADMIRE – Advanced Modeled Iterative Reconstruction

ADMIRE (Advanced Modeled Iterative Reconstruction) ist unsere neuste Technologie für die richtige Dosis und die nächsten Generation der iterativen Rekonstruktion von Siemens. ADMIRE setzt neue Massstäbe bei der iterativen Rekonstruktion anstatt sein Potential für die klinische Routine zu begrenzen.

SAFIRE

SAFIRE (Sinogram Affirmed Iterative Reconstruction) macht es schliesslich möglich, in der klinischen Routine von einer iterativen Rekonstruktion mit einer potentiellen Dosisreduktion bis zu 60%2 zu profitieren, sogar in Bereichen, in welchen Zeit eine grosse Rolle spielt, wie der Akutmedizin.

CARE Dose4D

CARE Dose4D, bietet beispielsweise eine anatomische Expositionskontrolle in Echtzeit. Dies ermöglicht eine Anpassung der Dosismodulation an die Anatomie und die Position des Patienten während des Scans.

CARE kV

CARE kV bietet eine automatisierte, dosisoptimierte Auswahl der Röhrenspannung (kV), abhängig vom gewählten Untersuchungstyp. Es ist das erste industrielle Instrument, das automatisch geeignete kV und Scanparameter-Einstellungen ermittelt und damit die richtige Dosis für einen bestimmten Scan sowie benutzerdefinierte Bildqualität liefert.

Hier finden Sie mehr Technologien:

Die iterative Rekonstruktion wird in der CT-Gemeinschaft schon länger als vielversprechende Methode diskutiert, um eine signifikante Dosisreduktion ohne Beeinträchtigung der Bildqualität zu erreichen. Hier setzt wieder Siemens die Massstäbe in der Niedrigdosis-Bildgebung: mit der Einführung der ersten Rohdaten-basierten iterativen Rekonstruktion – SAFIRE. Zum ersten Mal werden Rohdaten (oder Sinogrammdaten) effektiv für die Verbesserung der iterativen Bildgebung genutzt. Damit kann SAFIRE eine Reduktion der Strahlungsdosis um bis zu 60%2 erreichen oder stattdessen die Bildqualität verbessern (Kontraste, Schärfe oder Rauschen) und dabei sogar die schon beeindruckende Bildqualität mit IRIS übertreffen.

SAFIRE (Sinogram Affirmed Iterative Reconstruction)

SAFIRE in 3 Schritten:
1. Multiple iterative Schleifen auf der Ebene der Rohdaten korrigieren geometrische Abweichungen und andere Artefakte
2. Bildrekonstruktion aus den „korrigierten“ Rohdaten
3. Multiple iterative Schleifen auf der Bildebene entfernen Bildrauschen für eine finale, exzellente Bildqualität


SAFIRE Klinische Vorteile:
1. SAFIRE ermöglicht Dosisreduktionen über eine breites Protokollspektrum
2. Liefert exzellente Bildqualität
3. Schneller und kundenorientierter Workflow mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde

 


Da bei Siemens die Dosisreduktion fortwährend eine hohe Priorität sowohl für Patienten als auch für medizinisches Personal darstellte, können wir heute eine weitere Niedrigdosis-Lösung vorstellen. Wieder einmal hat Siemens mit der Einführung der iterativen Rekonstruktion Massstäbe für die Niedrigdosis-Bildgebung gesetzt. IRIS liefert exzellente Bildqualität mit niedrigeren Dosiswerten. Mit IRIS, der smarten Strategie zur iterativen Rekonstruktion von Siemens, kann bei vielen alltäglichen CT-Anwendungen eine Dosisreduktion erreicht werden.3

Die Dosisreduktion wurde bei der CT durch die derzeit angewendeten Rekonstruktionsalgorithmen mit gefilterter Rückprojektion begrenzt, wie links dargestellt. Bei der Anwendung dieser konventionellen Rekonstruktion der erhaltenen Rohdaten zu Bilddaten, muss ein Ausgleich zwischen räumlicher Auflösung und Bildrauschen berücksichtigt werden. Mit einer höheren räumlichen Auflösung können auch kleinste Details gesehen werden, sie steht jedoch in direktem Zusammenhang zu erhöhtem Bildrauschen.

Bei einer iterativen Rekonstruktion wird in den Bilderstellungsprozess eine Korrekturschleife eingeführt, wie rechts gezeigt. Damit lange Rekonstruktionszeiten vermieden werden, rekonstruiert die neue iIterative Rekonstruktion im Bildraum die Rohdaten zunächst nur einmal. Während dieser initialen Rekonstruktion der Rohdaten wird eine sogenannte und neu entwickelte Master Volume erstellt, welche die vollständige Information der Rohdaten enthält, aber auf Kosten eines signifikanten Bildrauschens. Im Lauf der folgenden iterativen Korrekturen wird das Bildrauschen entfernt, ohne die Bildschärfe zu verschlechtern. Die neue Technik führt in einen breiten Bereich klinischer Anwendungen zu einer höheren Bildqualität oder zu Dosiseinsparungen.

 


dose_shield

Der Adaptive Dose Shield – verfügbar für SOMATOM Definition Edge und SOMATOM Definition Flash – eliminiert Überstrahlung des Patienten vor und nach der Spirale (rot markiert). Er ist in der CT-Branche einmalig und Teil des innovativen neuen STRATON-Röntgenröhren-Designs. Er blockiert klinisch irrelevante Strahlung, indem er dynamisch Abdeckungen in der Röntgenröhre in Position bringt. Der Adaptive Dose Shield öffnet sich dynamisch am Beginn eines Spiralbereichs und schliesst sich dann am Ende ebenfalls dynamisch. Damit wird jede klinisch irrelevante Dosis eliminiert, nicht nur bei speziellen Applikationen, sondern auch bei jeder einzelnen Spiralakquisitionen.3

Right Dose Levels

Right Dose Levels

Scannen mit den richtigen Dosiswerten
Neben dem Zugang zur richtigen Technologie, ist es essentiell, die richtigen Dosiswerte für die Durchführung einer Untersuchung gemäss ALARA (As Low As Reasonably Achievable) zu kennen. Der richtige Dosiswert ist die bestmöglichste Balance zwischen Bildqualität und erforderlicher Strahlenmenge.


Absolute Dosiswerte – essentiell für die richtige Dosis
Damit die Anwender wissen, ob sie die richtige Dosis applizieren, ist eine Voraussetzung das Verständnis von absoluten Dosiswerten. Deshalb werden diese von Siemens zusammen mit Protokollen zur Verfügung gestellt. Diese Werte können die Anwender als Referenz nutzen, um ihre derzeitigen Dosiswerte mit regionalen Empfehlungen und Richtlinien, wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder den Dosiswerten der CT-Standardprotokolle von Siemens zu vergleichen. 

SIERRA

SIERRA – Siemens Radiation Reduction Alliance – wurde von Siemens zusammen mit den Meinungsführern der Radiologie gegründet. Diese Allianz besteht aus 15 internationalen Experten und erstellt Empfehlungen für die klinische Praxis auf der ganzen Welt.

CT Scan Protocols

Siemens CT-Standardprotokolle wenden diese Empfehlungen auf jede Untersuchung an. Neben internationalen Richtlinien und Referenzwerten integriert das spezialisierte Team zur Protokollentwicklung von Siemens auch das Feedback von Expertengruppen wie SIERRA in die anspruchsvolle Bibliothek der Scanprotokolle.


Im Rahmen seines fortwährenden Engagements für Patientensicherheit und Strahlungsreduktion in der Computertomographie (CT) hat Siemens Healthcare die Initiative SIERRA (Siemens Radiation Reduction Alliance) gegründet und eine zugehörige Expertengruppe etabliert, um damit die Dosisreduktion in der CT voranzutreiben. Zu dieser neuen Niedrigdosis-Expertengruppe gehören 15 Spezialisten aus Radiologie, Kardiologie und Physik, die durch ihre Veröffentlichungen zur Dosis in der CT international anerkannt sind. Diese Expertengruppe soll einerseits Vorschläge erarbeiten, wie Hersteller ihre Technologien weiterentwickeln können, und andererseits die Anwender dabei unterstützen, ihre Verfahren besser anzupassen, um damit eine weitere Dosisreduktion in der CT zu erreichen. Einer der wichtigsten Vorschläge auf der ersten Sitzung der Niedrigdosis-Expertengruppe im Mai betraf Massnahmen zur verstärkten Nutzung der vielen bereits verfügbaren Technologien zur Dosisreduktion in der CT in der klinischen Praxis.


„Als Innovationsführer in der Computertomographie ist es unser Ziel, die Strahlungsexposition für alle typischen CT-Untersuchungen unter zwei Millisievert zu senken. Das ist der Bereich, in dem die durchschnittliche, jährliche, natürliche Umgebungsstrahlung liegt. Wir sehen uns ausserdem in der Pflicht, alles uns Mögliche zu tun, um unseren Kunden zu helfen, die Dosis in der CT zu senken, ohne dass sie Kompromisse bei der diagnostischen Qualität der Untersuchung eingehen müssen", sagte Dr. Sami Atiya, ehemaliger CEO Computertomographie bei Siemens Healthcare. „Deshalb möchten wir mit Experten konkrete Vorschläge zur Dosisreduktion entwickeln und haben dazu die Siemens Radiation Reduction Alliance, SIERRA, ins Leben.“


Exzellente Bildqualität ist eine wesentliche Anforderung in der CT, geleichzeitig sollte jedoch die Strahlungsexposition für den Patienten so niedrig wie möglich sein. Siemens Healthcare hat schon viele Massnahmen ergriffen, um seinen Kunden zu helfen, dieses Ziel konsequent umzusetzen. Nun möchte Siemens in dieser Diskussion eine aktivere Rolle einnehmen und hat eine Expertengruppe zusammengestellt, die ausschliesslich neue Ideen für die Dosisreduktion in der CT entwickeln soll.
Die Niedrigdosis-Expertengruppe wird sich zweimal im Jahr treffen, um neue Ideen zu diskutieren und zu prüfen, inwiefern die bereits beschlossenen Massnahmen umgesetzt wurden. Siemens wird die Diskussionen nutzen, um neue Leistungsmerkmale für seine CT-Scanner und Trainingsprogramme für seine Kunden zu entwickeln.
 

Mitglieder der Expertengruppe sind:
Dr. Hatem Alkadhi, Universitätsspital Zürich, Schweiz
Dr. Christoph Becker, Ludwig-Maximilians-Universität, Deutschland
Dr. Elliot Fishman, Johns Hopkins University, USA
Dr. Donald Frush, Duke University, USA.
Dr. Jörg Hausleiter, Ludwig-Maximilians-Universität, Deutschland
Dr. Willi Kalender, Universität Erlangen, Deutschland
Dr. Harold Litt, University of Pennsylvania, USA
Dr. Cynthia McCollough, Mayo Clinic, USA
Dr. Alec Megibow, NYU-Langone Medical Center, USA
Dr. Michael Recht, NYU-Langone Medical Center, USA
Dr. Dushyant Sahani, Harvard Medical School, Massachusetts General Hospital, USA
Dr. U. Joseph Schoepf, Medical University of South Carolina, USA
Dr. Marilyn Siegel, Mallinckrodt Institute of Radiology, USA
Dr. Aaron Sodickson, Brigham and Women’s Hospital, USA
Dr. Kheng-Thye Ho, Tan Tock Seng Hospital, Singapur


Was halten Experten von SIERRA

Schoepf Joseph CT Expert

„Während Strahlungsdosen bei der medizinischen Bildgebung in Europa schon seit längerem öffentlich diskutiert werden, schenkt man ihnen in anderen Teilen der Welt erst jetzt Beachtung. Aus diesem Grund kann Siemens eine langjährige Erfahrung bei der Implementierung von Techniken zu Strahlungsreduktion vorweisen und eine seit langem bestehende Erfolgsgeschichte bei der Versorgung seiner Kunden mit Werkzeugen für eine optimale Bildqualität bei der niedrigsten möglichen Dosis. Die meisten der technischen Leistungsmerkmale und Mechanismen zur Dosisreduktion, die Siemens-Computertomographen schon seit Jahren standardmässig bieten, haben die Regulierungsbehörden in den USA inzwischen in ihren Anforderungskatalog für CT-Scanner aufgenommen. Ich freue mich, dass ich zusammen mit meinen Kollegen aus der ganzen Welt an der neuen Siemens-Initiative teilnehmen und dazu beitragen kann, dass das Leistungsvermögen dieser Werkzeuge auch wirklich ausgeschöpft wird. Mit diesen Bestrebungen können wir etwas ändern und wir werden der Fachwelt zeigen, dass man tatsächlich die Strahlendosis erheblich senken kann, ohne dabei die diagnostische Qualität der Bilder zu vermindern.“
Dr. U. Joseph Schoepf,
Arzt an der Medical University of South Carolina in Charleston, USA


McCollough

„Ich beobachte immer wieder, dass bei der alltäglichen Anwendung der CT nicht alle vorhandenen Funktionen voll genutzt werden, um die optimale Balance zwischen Bildqualität und Strahlungsdosis zu erzielen. Hier sehe ich in vielen Bereichen einen hohen Schulungsbedarf. Ich möchte mich in dieser Gruppe dafür einsetzen, die Trainingsprogramme so zu verbessern, dass das Fachpersonal an immer mehr klinischen Einrichtungen befähigt wird, alle Optionen bestmöglich zu nutzen.“
Dr. Cynthia McCollough,
Ärztin an der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, USA


Dr. Siegel

„Die Kinderradiologie verzeichnet zwar bereits grosse Fortschritte bei der Optimierung der Strahlungsdosis, wir müssen aber weiterhin daran arbeiten, die Werte zu senken. Denn die CT entwickelt sich technisch und damit auch hinsichtlich der Diagnosemöglichkeiten weiter. Deshalb wird es auch laufend neue Scan-Protokolle geben und die Anwender werden sich entsprechend fortbilden müssen. Durch die Zusammenarbeit mit der Industrie können wir die CT für Kinder weiter optimieren und die Patientensicherheit verbessern. Ich freue mich darauf, innerhalb der Siemens-Initative Protokolle zu entwickeln und neue Technologien in die klinische Praxis zu integrieren.“
Dr. Marilyn Siegel,
vom Mallinckrodt Institute of Radiology in St. Louis, USA


Um Ihre klinischen Protokolle zu optimieren, können Sie hier Protokolle von Kollegen herunterladen.


mayo clinic low dose protocol

Die Forscher der Mayo Clinic teilen die neusten Ergebnisse ihrer Bemühungen, die Strahlungsdosis in der CT zu senken.
Neue Präsentation zeigt vielversprechende Ergebnisse - neues klinisches Protokoll senkt die Dosis um nahezu 50 Prozent.

Right Dose Management

Right dose management

Kontinuierliche Dosisoptimierung mit dem Right Dose Management
Um einheitliche Dosiswerte zu etablieren, müssen Einrichtungen dazu in der Lage sein, die Dosis in der gesamten Institution zuverlässig zu verwalten. Ausserdem kann gemäss den regionalen Vorschriften Reporting und Dokumentation der dem Patienten applizierten Dosis erforderlich sein.

Die richtigen Werkzeuge für zuverlässiges Dosismanagement
Alle diese Anforderungen bauen auf die Verfügbarkeit von Dosisdaten und entsprechend geschultem Personal. Diese beiden Aspekte stehen im Zentrum von Right Dose Management, das die Dosisreduktion weiter optimiert.

DoseMAP – das CT Dosismanagement-Programm von Siemens – bietet Funktionen wie CARE Analytics für Reporting, Dokumentation und Analyse der Dosis. Es ermöglicht dem Anwender Zugang zu Dosiswerten nach Fall, nach Untersuchungstyp oder nach Patient. Zusätzlich kann der Zugang zu den Scanprotokollen eingeschränkt werden, um die eingestellten Dosiswerte zu schützen und unerlaubte Änderungen der Scanparameter zu verhindern.

EduCARE bündelt spezielle Trainings von Siemens, in deren Mittelpunkt die Schlüsseltechnologien und ihre Anwendung in der klinischen Praxis stehen. Exklusive Tutorials, Webinars, E-trainings und Broschüren decken einen breiten Themenbereich in Zusammenhang mit der richtigen Dosis ab.
Klinische Webinars
„How to Guides"
e-Learnings

Optimize CARE CT ist ein Beratungsprogramm, das vom Siemens-Kundendienst angeboten wird. Im Verlauf des Programms führen Siemens-Experten die Anwender zu einer optimierten Strahlungsnutzung, um die Dosis zu reduzieren. Mittels Onsite- und Offsite-Support sowie Schulungen lernen die Anwender, wie sie die Right Dose Technologie verwenden können, damit jedem Patienten die richtige Dosis appliziert wird.

Cases

CARE Right setzt sich zum Ziel, für jeden individuellen Patienten die richtige Dosis zu finden. Wichtig ist die optimale Balance zwischen Bildqualität und Strahlendosis. Alle individuellen Bereiche von CARE Right – Right Dose Technologie, Right Dose Levels und Right Dose Management – kommen in den folgenden Beispielen zusammen.


CARE Right. Der richtigen Dosis in der CT verpflichtet.


Klinische Fälle:


SOMATOM Definition Flash mit Stellar-Detektor

Pediatric

Diagnose: Septumdefekt mit Auswirkung auf Lungenperfusion?
(Abbildung: Erasmus MC - University Medical Center Rotterdam / Rotterdam, Niederlande)

 

Scan-Methode: Thorax Dual Energy Scan und Flash Spiral Scan

 

Thorax Dual Energy Scan:
Kollimation: 64 x 0.6 mm
Räuml. Auflösung: 0.30 mm
Scanzeit: 2 s
Scanlänge: 118 mm
TI: 0.28 s
80/140 Sn kV, 26/16 mAs
DLP: 18 mGycm
CTDIvol: 1.28 mGy
Eff. Dosis: 1.58 mSv

Flash Spiral scan:
Kollimation: 128 x 0.6 mm
Räuml. Auflösung: 0.30 mm
Scanzeit: 0.29 s
Scanlänge: 118 mm
TI: 0.28 s
70 kV, 14 mAs
DLP: 3 mGycm
CTDIvol: 0.15 mGy
Eff. Dosis: 0.26 mSv


SOMATOM Definition Edge

CT Abdomen

Diagnose: EVAR mit persistierendem Endoleak

(Abbildung: Clinique CIMOP Bizet / Paris, Frankreich)



Kollimation: 128 x 0.6 mm
Räuml. Auflösung: 0.30 mm
Scanzeit: 3 s
Scanlänge: 543 mm
TI: 0.28 s
100 kV, 83 mAs
DLP: 190 mGycm
CTDIvol: 3.29 mGy
Eff. Dosis: 2.85 mSv


SOMATOM Definition AS

CT Abdomen

Diagnose: adipöser Patient nach Cholecystektomie
(Abbildung: C.I.M. Laennec / Cesson Sevigne, Frankreich)

Kollimation: 64 x 0.6 mm
Räuml. Auflösung: 0.30 mm
Scanzeit: 10 s
Scanlänge: 373 mm
TI: 0.5 s
100 kV, 300 mAs
DLP: 529 mGy/cm
CTDIvol: 13.55 mGy
Eff. Dosis: 7.9 mSv

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