Diabetes bei Frauen

Women and Diabetes

Diabetes ist eine chronische Erkrankung, in deren Verlauf die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert, was zu Hyperglykämie führt. Dies ist assoziiert mit langfristigen Schädigungen des Körpers und Versagen von zahlreichen Organen und Geweben.1

Diabetes erfordert eine sorgfältige Kontrolle und Überwachung. Nicht kontrollierter Diabetes kann Gewebe in vielen Organen schädigen und dadurch zu kardiovaskulären Krankheiten, Nierenversagen, Nervenschädigungen oder Sehverlust führen.2
Die Diabetesbelastung bei Frauen ist besonders, da die Krankheit sowohl Mütter als auch deren ungeborene Kinder betreffen kann. Ein nicht kontrollierter oder nicht diagnostizierter Diabetes während der Schwangerschaft kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen, einschliesslich Fehlgeburt und Geburtsfehler. Ausserdem kann die Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes auslösen, der die Frauen einem Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes im späteren Leben aussetzt.3

  • Die Anzahl von Frauen mit Diabetes wurde 2012 auf 181 Millionen geschätzt. Es wird angenommen, dass diese Zahl bis 2030 auf >275 Millionen steigen wird. Schätzungsweise 50% der Menschen mit Diabetes werden nicht diagnostiziert.1
  • Diabetes liegt weltweit an neunter Stelle der Todesursachen bei Frauen und führt jedes Jahr zu 2.1 Millionen Todesfällen.1
  • Ohne korrekte Diagnose und Betreuung, besteht für Frauen ein doppeltes Risiko für einen frühen Tod aufgrund der häufigen Diabeteskomplikationen - kardiovaskuläre Krankheiten, Schlaganfall und Nierenversagen.2

Risikofaktoren

Die Risikofaktoren für Typ-1-Diabetes werden immer noch untersucht. Wenn ein Familienmitglied Typ-1-Diabetes hat, erhöht dies das Risiko die Erkrankung zu entwickeln, genauso wie das Vorhandensein einiger genetischer Faktoren.
Es gibt zahlreiche modifizierbare und nicht-modifizierbare Risikofaktoren3 für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes.

Modifizierbare Risikofaktoren:

  • Adipositas
  • Schlechte Ernährung
  • Schlechte Ernährung während der Schwangerschaft
  • Unzureichende körperliche Aktivität


Nicht-modifizierbare Risikofaktoren:

  • Ethnische Zugehörigkeit
  • Diabetes in der Familie
  • Zunehmendes Alter - Frauen über 50 Jahre

Symptome

Diabetessymptome3 bei Frauen zeigen sich in vielerlei Weise und manche Personen haben auch gar keine Anzeichen oder Symptome. Diabetes kann durch Bestimmung der Nüchternglukose im Plasma oder einen Glukosetoleranztest diagnostiziert werden.

Anzeichen und Symptome von Diabetes:

  • Krankhafter Durst und trockener Mund
  • Häufiges Urinieren
  • Extreme Müdigkeit/Energiemangel
  • Konstanter Hunger
  • Plötzlicher Gewichtsverlust
  • Langsam heilende Wunden
  • Wiederkehrende Infektionen
  • Verschwommensehen

Komplikationen

Wirksame Diabetesbehandlung und die Erhaltung eines normalen Blutzuckerwerts reduzieren das Risiko für Komplikationen.3 Monitoring und frühes Erkennen von Komplikationen sind ein wichtiger Teil einer guten Diabetesbetreuung. Dazu gehören regelmässige Untersuchungen von Händen und Füssen, Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker und die Ermittlung des Risikos für kardiovaskuläre und Nierenkrankheiten.

Häufige Komplikationen von Diabetes:

  • Kardiovaskuläre Erkrankungen
  • Retinopathie
  • Neuropathie
  • Amputation
  • Nierenerkrankungen
  • Schlaganfall
  • Hoher Blutdruck

Lösungen

Um die Belastung durch Diabetes bei Frauen zu reduzieren, bedarf es folgendes:

  • Kenntnis der Risikofaktoren
  • Schnelle, exakte Diagnosen, wenn Symptome auftreten
  • Einführung geeigneter Therapien
  • Therapiemonitoring

Als integriertes Diagnostikunternehmen unterstützt Siemens die gesamte Diabetesbetreuung mit umfassenden Lösungen und mehreren bildgebende Modalitäten für Risikoermittlung und frühe Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge. Zusätzlich unterstützen unsere IT-Lösungen für den Gesundheitsbereich den Datenaustausch, um informierte Entscheidungen treffen zu können.


 

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