Probenvaliditätstests (PVT) werden bei Urinproben im Drogenscreening eingesetzt, um Substitution, Manipulation oder Verdünnung der Proben zu erkennen. Probenvaliditätstests liefern Ärztinnen und Ärzten wichtige Informationen über die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse von Drogen- und Medikamententests und dienen der Bestätigung der Validität von Urinproben.
- Substitution: Abgabe einer Probe, die nicht die Merkmale von menschlichem Urin aufweist. In der Regel handelt es sich dabei um Wasser oder salzhaltiges Wasser, was durch extrem abweichende Werte bei Kreatinin und der spezifischen Dichte identifiziert wird.
- Manipulation: nachträgliche Beigabe von Substanzen zur Maskierung oder chemischen Zerstörung von Drogenmetaboliten in den Proben. Solche Substanzen dienen dazu, die Reaktion der Testreagenzien gezielt zu manipulieren.
- Verdünnung: Probenverdünnung durch übermässige Flüssigkeitsaufnahme vor der Urinabgabe oder aufgrund physiologischer Ursachen. Werden Drogen bzw. Arzneimittel bzw. deren Metaboliten auf eine Konzentration unterhalb des festgelegten Cut-off-Werts verdünnt, kann dies zu einem falsch-negativen Testergebnis führen.
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