INNOVANCE D-Dimer 2.0 AssayEntwickelt für mehr Sicherheit bei der Beurteilung von TVT und LE

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay ist zur Ausschlussdiagnostik einer tiefen Venenthrombose (TVT) bzw. Lungenembolie (LE) bei ambulanten Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf TVT/LE bestimmt und wird in Verbindung mit der Beurteilung der klinischen Vortestwahrscheinlichkeit angewendet. Darüber hinaus unterstützt er die Diagnose und Verlaufskontrolle von DIC (disseminierter intravasaler Gerinnung) sowie weiteren Zuständen mit erhöhter Gerinnungsneigung.1

INNOVANCE D-Dimer 2.0 reagent, buffer, and diluent vials.

Eigenschaften & Vorteile

Verlässlichkeit in der D-Dimer-Testung umfasst mehr als nur das Ergebnis. Der Assay kombiniert eine robuste analytische Leistungsfähigkeit und klinische Validierung mit effizienten Laborabläufen, um einen sicheren Ausschluss von TVT und LE in der Routinepraxis zu unterstützen. Entwickelt für die Anforderungen moderner Labore unterstützt er konsistente Ergebnisse, optimierte Arbeitsabläufe und die Aufrechterhaltung einer durchgängigen Versorgung entlang klinischer Behandlungspfade.

Illustration of a blood drop and test tube representing D-dimer testing and analytical confidence.

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay bietet eine verlässliche analytische Grundlage für die Routinepraxis und unterstützt Labore dabei, konsistente Ergebnisse standortübergreifend, über verschiedene Schichten hinweg und auch bei anspruchsvollen Proben zu erzielen.

  • Konsistente analytische Leistungsfähigkeit über verschiedene Labore, Analysensysteme, Reagenzienchargen und Routine-Testbedingungen hinweg.
  • Unterstützt die zeitnahe Bearbeitung und Befundung anspruchsvoller Proben durch einen breiten Messbereich, automatische Nachverdünnung und eine geringe Anfälligkeit für häufige Interferenzen.
  • Überwachen Sie die Leistung dort, wo klinische Entscheidungen getroffen werden mit Qualitätskontrollen, die rund um den validierten Entscheidungsgrenzwert für den TVT-/LE-Ausschluss positioniert sind.
  • Unterstützt die sichere Beurteilung niedriger D-Dimer-Konzentrationen durch eine analytische Sensitivität, die speziell für Messungen im Bereich des klinischen Entscheidungsgrenzwerts ausgelegt ist.
Illustration of a healthcare professional with a medical checklist representing clinical confidence in D-dimer testing.

Die prospektive klinische Validierung und ein sorgfältig etablierter Entscheidungsgrenzwert schaffen eine evidenzbasierte Grundlage für den zuverlässigen Ausschluss von TVT und LE in der Routinepraxis.

  • Unterstützt den evidenzbasierten Ausschluss von TVT und LE durch eine multizentrische klinische Validierung mit mehr als 2.500 konsekutiven ambulanten Patientinnen und Patienten.
  • Verwenden Sie einen klinisch validierten Entscheidungsgrenzwert, der gemäß den Empfehlungen der CLSI-Richtlinie H59 festgelegt wurde.
  • Unterstützt mehrere klinische Anwendungsbereiche mit Evidenz für den Ausschluss von TVT und LE sowie, sofern angezeigt, für die Beurteilung einer DIC.1
  •  Fördert eine konsistente Interpretation durch die Ausrichtung an internationalen Standardisierungsinitiativen für D-Dimer.
Illustration of a gear with arrows, a dollar sign, and test tube representing operational efficiency in D-dimer testing.

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay wurde entwickelt, um den täglichen Laborbetrieb durch gebrauchsfertige Komponenten, automatisierte Workflow-Schritte und eine kontinuierliche Verfügbarkeit zu vereinfachen.

  • Unterstützt schnelle Turnaround-Zeiten dank kurzer Testlaufzeiten.
  • Reduziert den manuellen Arbeitsaufwand durch gebrauchsfertige flüssige Reagenzien und Kontrollen.
  • Gewährleistet einen kontinuierlichen Laborbetrieb durch lange Chargen- und Onboard-Stabilität sowie automatisierte Workflow-Schritte
  • Sorgt für einen reibungslosen Ergebnisfluss durch automatische Nachverdünnung und eine zuverlässige Befundung über den gesamten Messbereich hinweg.
Illustration of hands holding a dollar sign representing resource and cost efficiency in D-dimer testing.

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay unterstützt Labore dabei, Ressourcen effizienter zu nutzen – durch ein optimiertes Kit-Design, eine vereinfachte Handhabung und die Reduzierung von Abfall.

  • Reduziert Laborabfälle durch optimierte Verpackungen sowie eine geringe Entstehung von festem und flüssigem Abfall.
  • Mehr Nutzen aus jedem Kit durch eine ausgewogene Reagenziennutzung sowie gebrauchsfertige Reagenzien und Kontrollen.
  • Vereinfacht Logistik und Handhabung durch eine integrierte Kit-Konfiguration, die für einen effizienten Laborroutinebetrieb entwickelt wurde.
  • Erweitert die Ressourceneffizienz über das Labor hinaus, indem der Ausschluss von TVT und LE unterstützt wird, was dazu beitragen kann, unnötige diagnostische Abklärungen zu vermeiden und Krankenhausressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie benötigt werden.
Ressourcensicherheit

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay unterstützt einen nahtlosen Übergang durch nachgewiesene Vergleichbarkeit, die Kontinuität klinischer Abläufe und vertraute Labor-Workflows.

  • Sicherer Übergang dank umfassender analytischer Verifizierung und praxisnaher Validierung.
  • Unterstützt die Beibehaltung etablierter klinischer Versorgungspfade durch die nachgewiesene Übereinstimmung mit definierten D-Dimer-Assays und die Kontinuität am klinischen Entscheidungsgrenzwert.
  • Ermöglicht die Fortführung etablierter Laborabläufe durch eine mit dem INNOVANCE D-Dimer Assay vergleichbare Assay-Struktur und eine einfache Implementierung.
  • Reduziert den Implementierungsaufwand durch die Kontinuität der klinischen Interpretation und etablierter Laborroutineprozesse.
Illustration of a blood drop and test tube representing D-dimer testing and analytical confidence.

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay bietet eine verlässliche analytische Grundlage für die Routinepraxis und unterstützt Labore dabei, konsistente Ergebnisse standortübergreifend, über verschiedene Schichten hinweg und auch bei anspruchsvollen Proben zu erzielen.

  • Konsistente analytische Leistungsfähigkeit über verschiedene Labore, Analysensysteme, Reagenzienchargen und Routine-Testbedingungen hinweg.
  • Unterstützt die zeitnahe Bearbeitung und Befundung anspruchsvoller Proben durch einen breiten Messbereich, automatische Nachverdünnung und eine geringe Anfälligkeit für häufige Interferenzen.
  • Überwachen Sie die Leistung dort, wo klinische Entscheidungen getroffen werden mit Qualitätskontrollen, die rund um den validierten Entscheidungsgrenzwert für den TVT-/LE-Ausschluss positioniert sind.
  • Unterstützt die sichere Beurteilung niedriger D-Dimer-Konzentrationen durch eine analytische Sensitivität, die speziell für Messungen im Bereich des klinischen Entscheidungsgrenzwerts ausgelegt ist.

Klinische Anwendung

Patient in a hospital bed with a healthcare professional monitoring medical equipment.

TVT/LE-Ausschluss

Unterstützt den Ausschluss einer tiefen Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LE) bei ambulanten Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf TVT oder LE in Verbindung mit einem Modell zur Bewertung der klinischen Vortestwahrscheinlichkeit.

Patient speaking with a healthcare professional during a clinical consultation.

Disseminierte intravaskuläre Gerinnung (DIC)1

Unterstützt die Diagnose und Überwachung von Patientinnen und Patienten mit Risiko für oder Anzeichen einer disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC) sowie anderer hyperkoagulatorischer Zustände.1

Older woman talking with others while seated at a table.

Populationsspezifische Interpretation

Unterstützt die klinische Interpretation durch einen validierten klinischen Entscheidungsgrenzwert sowie, sofern verfügbar, zusätzliche Interpretationshilfen wie altersadjustierte Grenzwertempfehlungen.

Technische Spezifikationen

Klinischer Entscheidungsgrenzwert

0,5 mg/L FEU (500 ng/mL FEU)

Referenzintervall (90. Perzentil)

0,488 mg/L FEU

Negativer prädiktiver Wert (NPV)

99,8% (LE)/99,6% (TVT)

Diagnostische Sensitivität

99,0% (LE)/97,4% (TVT)

Diagnostische Spezifität

57,3% (LE)/48,0% (TVT)

Klinische Validierung

Klinische Studie zum Ausschluss von TVT und LE gemäß CLSI H59-A

Technische Spezifikationen

 

Technische Spezifikationen für den Einsatz auf den CN-3000/6000 Systemen. Die Leistungsdaten des Assays können je nach Land sowie in Abhängigkeit von der jeweiligen Systemapplikation des Assays variieren. Die oben aufgeführten Werte dienen nur als Beispiele.

Messintervall

0,19—80 mg/L FEU (automatische Nachverdünnung); anfänglich: 0,19—7,5 mg/L FEU

Nachweisgrenze (LoD)

0,0353 mg/L FEU

Quantifizierungsgrenze (LoQ)

0,1270 mg/L FEU

Wiederholpräzision

≤ 3,1 % VK über drei Reagenzienchargen hinweg

Geräteinterne Präzision

≤ 3,9% VK über drei Reagenzienchargen hinweg

Reproduzierbarkeit

≤ 5,26% VK über drei Systeme hinweg

Interferenztestung

Bewertet hinsichtlich Hämoglobin, Bilirubin, Lipiden, HAMA (humanen Anti-Maus-Antikörpern), Rheumafaktor, sechs weiteren endogenen Substanzen sowie mehr als 40 Arzneimitteln und Medikamenten.

HAMA

901 ng/mL

Rheumafaktor

2141 IU/mL

 

Technische Spezifikationen für den Einsatz auf den CN-3000/6000 Systemen. Die Leistungsdaten des Assays können je nach Land sowie in Abhängigkeit von der jeweiligen Systemapplikation des Assays variieren. Die oben aufgeführten Werte dienen nur als Beispiele.

Zeit bis zum ersten Ergebnis (ab Betätigung der Starttaste)

Etwa 8 Minuten bis zum ersten Ergebnis bei Verwendung des Normalmodus, Mikromodus oder für STAT-Proben; 1 Minute zwischen aufeinanderfolgenden Ergebnissen.

STAT-Proben

7:56 Minuten (Mikromodus)

Probentyp

Citratplasma, frisch oder gefroren

Nachverdünnung

Automatisiert

Stabilität nach dem Öffnen

Reagenzien und Kontrollen: 1 Monat bei 2-8 °C

Onboard-Stabilität des Reagenzes

120 Stunden mit Reagenzienkappe; 12 Tage2 /100 Stunden in Originalfläschchen

Onboard-Stabilität der Kontrollen

12 Tage2 /24 Stunden in Originalfläschchen

 

Technische Spezifikationen für den Einsatz auf den CN-3000/6000 Systemen. Die Leistungsdaten des Assays können je nach Land sowie in Abhängigkeit von der jeweiligen Systemapplikation des Assays variieren. Die oben aufgeführten Werte dienen nur als Beispiele.

Reagenzkit

Set mit drei Fläschchen Reagenz, Probenverdünnungsmittel und Puffer sowie 1 × Kalibrator

Reagenzformulierung

Flüssig, gebrauchsfertig

Reagenzkapazität

51 Tests pro Fläschchen

Kontrollen

Flüssig, gebrauchsfertig; drei Kontrollstufen in separaten Kits erhältlich

Erforderliche QC-Stufen

Zwei Kontrollstufen

Kontrollhäufigkeit

Einmal täglich oder gemäß den lokalen Anforderungen

Kalibrator

Humanplasmabasiert; automatische Erstellung der Kalibrationskurve

Probenverdünnungsmittel

Zusätzlich separat erhältlich (optional)

 

Technische Spezifikationen für den Einsatz auf den CN-3000/6000 Systemen. Die Leistungsdaten des Assays können je nach Land sowie in Abhängigkeit von der jeweiligen Systemapplikation des Assays variieren. Die oben aufgeführten Werte dienen nur als Beispiele.

Klinische Anwendung

Sicherheit durch umfassende Validierung

Der INNOVANCE D-Dimer 2.0 Assay wurde umfassend analytisch verifiziert und prospektiv klinisch validiert, um seine zuverlässige und reproduzierbare Leistungsfähigkeit im täglichen Routinebetrieb zu demonstrieren.

Leistungsfähigkeit unter Routine-Testbedingungen nachgewiesen

Die Leistungsfähigkeit wurde über mehrere Reagenzienchargen, Analysensysteme, Geräte, Labore und Länder hinweg bewertet. Dabei umfassten die Studien den gesamten Messbereich bis 80 mg/L FEU, um eine reproduzierbare Leistungsfähigkeit unter den Bedingungen der routinemäßigen Laborpraxis nachzuweisen.

Robustheit unter anspruchsvollen Bedingungen getestet

Die Präzision wurde gemäß CLSI EP05-A3 bewertet, während die Interferenztestung gemäß CLSI EP07 durchgeführt wurde. Dabei wurden mehr als 50 endogene sowie therapeutisch relevante endogene und exogene Substanzen untersucht, um die Robustheit des Assays unter Routine-Testbedingungen zu bewerten.

Umfassende Validierung für die klinische Praxis

Der klinische Grenzwert wurde gemäß CLSI H59-A in einem separaten Verfahren abgeleitet und validiert. Dabei bildeten mehr als 2.500 konsekutive ambulante Patientinnen und Patienten an 22 klinischen Zentren sowie eine dreimonatige Nachbeobachtung eine repräsentative Evidenzbasis für den Ausschluss von TVT und LE.

Hohe klinische Leistungsfähigkeit für den Ausschluss von TVT und LE

Beim validierten Grenzwert von 0,5 mg/L FEU zeigte der Assay einen negativen prädiktiven Wert (NPV) von 99,8 % für LE und 99,6 % für TVT bei einer Spezifität von jeweils 57,3 % bzw. 48,0 %.

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