Röntgen in der Kardiologie

16.09.2020
Mit einem digitalen Zwilling kann die Behandlung vor dem Eingriff simuliert werden.
Ein digitaler Zwilling kombiniert die reale und die digitale Welt und basiert auf einer Vielzahl individueller Patientendaten. Solch ein Modell könnte zum Beispiel genutzt werden, um Medikamente zu testen oder Eingriffe zu simulieren.

In den frühen Tagen der Röntgentechnik war das Herz nur als verschwommener Schatten sichtbar. Heute wird es unter Röntgenführung und mit Hilfe der Robotik behandelt. Und morgen kann es dank seines digitalen Zwillings möglich sein, die Behandlung vor dem Eingriff zu simulieren. Lesen Sie mehr dazu.

Die Robotik ist im Herzkatheterlabor angekommen

Während einer Koronarintervention ist Präzision unverzichtbar. Inzwischen sind ferngesteuerte Roboter für koronare Eingriffe so weit entwickelt, dass sie standardmäßig zum Einsatz kommen können. Allerdings entsteht erst kombiniert mit detailreicher Bildgebung, entsprechenden Informationen aus dem System und der Erfahrung eines routinierten Kardiologen eine „Revolution“.

Kardiologie: Schneller zu den Bildern

Viele klinische Maßnahmen in der Kardiologie erfordern eine gründliche Vorbereitung und Überwachung. Die röntgenbasierte Computertomographie wird dabei zunehmend zum bevorzugten Verfahren. Zwei europäische Teams schildern ihre Erfahrungen.

Eine Herzensangelegenheit

Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen war es möglich, das Herz des lebenden Menschen im Körperinneren sichtbar zu machen. Da das Herz jedoch über die erforderliche Belichtungszeit hunderte Male schlug, erschien es auf dem resultierenden Röntgenbild nur als verschwommener Schatten. Lesen Sie, wie sich aus diesen ersten Bildern die heutigen anatomiegetreuen Ansichten des schlagenden Herzens entwickelten.